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Die Schlachtsaison für Gänse beginnt nur bedächtig – Russlandembargo trägt dazu bei

Die Schlachtsaison für GGänse_Beitragänse hat begonnen. Das Russlandembargo macht sich aber auch auf dem Gänsemarkt bemerkbar und schwemmt knapp 1000 t Gänsefleisch zusätzlich auf den europäischen Markt.

Pünktlich zum Martinstag am 11. November beginnt auf den meisten Geflügelfarmen die Schlachtsaison für Gänse. Lorenz Eskildsen, Leiter der Gänsezucht Wermsdorf, sagte der Bundesnachrichtenagentur dpa, dass sein Betrieb ab jetzt täglich rund 400 Gänse schlachten werde. Bis kurz vor Weihnachten werden allein in Wermsdorf bis zu 15.000 Gänse geschlachtet. Das vierte Jahresquartal ist mit 90 % der Haushaltskäufe das verkaufsstärkste Quartal für Gänsefleisch. Weiterlesen

Viele Fragen bei Initiative Tierwohl noch ungeklärt

Vor dem Start der Initiatishutterstock_44838796_Beitragve Tierwohl sind noch viele unbeantwortete Fragen zu klären. Dies stellte Hubertus Beringmeier auf der letzten gemeinsamen Sitzung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) und der Arbeitsgruppe Ferkelerzeugung fest.

Auf der Sitzung wurden vier Themenbereiche erörtert. Zunächst ging es um die Gründung einer Clearingstelle. Auf diese Weise sollen Geldflüsse künftig transparent koordiniert werden können. Weiterhin forderte der Verband die Programmierung einer Datenbank, mit der es möglich ist, die Teilnehmer, Auditergebnisse und Zahlungsflüsse strukturiert aufzuarbeiten. Weiterlesen

Cloppenburg: Antibiotika in Grundwasser gefunden

Im Rahmen einer Grundwasserunt585190_web_R_K_B_by_piu700_pixelio.deersuchung hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOVW) erstmals Antibiotika im Landkreis Cloppenburg entdeckt. Es handelte sich dabei unter anderem um Sulfadimidin, das laut Verband Anwendung in der Tiermedizin findet.

Die Substanzen wurden in drei Messstellen in Thülsfelde nahe der Oberfläche entdeckt. Bereichsleiter Egon Harms zeigte sich im Gespräch mit der Kreiszeitung besorgt über den Befund. Nun seien es nicht mehr nur Pflanzenschutzmittel und Nitrate, die eine Bedrohung für das Grundwasser darstellen. Man werde die Untersuchungen entsprechend ausweiten. Schuldzuweisungen hält Harms indes für wenig zielführend. Weiterlesen

Deutsche bewerten Freihandelsabkommen positiv

Aus einer aktuellem shutterstock_126512990_BeitragEmnid-Umfrage geht hervor, dass rund die Hälfte der Deutschen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA unterstützt. Dies berichtete das Nachrichtenmagazin „Spiegel Online“.

Demnach sind 48 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen Europa und den USA eine gute Sache ist. Lediglich ein Drittel der Befragten äußerte sich kritisch. 17 Prozent enthielten sich ihrer Stimme.

Wie „Spiegel Online“ berichtete, sind 63 Prozent der Befragten für eine Weiterführung der Verhandlungen. Lediglich ein Viertel sprach sich für einen Abbruch der Gespräche aus. Ähnlich äußerte man sich von Seiten der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Dabei lehnten die Befragten nicht nur TTIP, sondern auch das internationale Dienstleistungsabkommen TISA und das Wirtschafts- und Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) ab. Weiterlesen

EDEKA führt neues Gütesiegel ein

Die Lebensmittelg633514_original_R_K_by_Susanne Gottschalk_pixelio.deroßkette Edeka hat für erste Eigenmarken das Siegel „Ohne Gentechnik“ eingeführt. Seit Oktober sind mehrere Hähnchenerzeugnisse der Hausmarke „Gut & Günstig“ unter der neuen Kennzeichnung erhältlich. Derzeit beschränkt sich die Einführung noch auf den Südosten und den Südwesten Deutschlands.

Wie der Vorstandsvorsitzende der EDEKA AG Markus Mosa in Hamburg erklärte, setze sich der Lebensmittelkonzern seit Jahren für die Stärkung gentechnikfreier Lebensmittel ein. Die Einführung des „Ohne Gentechnik“-Logos sei nun ein nächster konsequenter Schritt auf diesem Weg. Verbraucher sollen damit transparenter über landwirtschaftliche Produkte aufgeklärt werden.

Derzeit beschränkt sich die Verwendung des Logos auf einige Regionen im Südwesten, in Sachsen, in Thüringen und in Nordbayern. Die Einführung des Labels in anderen Regionen Deutschlands sei bereits in Planung, so die EDEKA-Spitze weiter. Weiterlesen

Wird das Greening verschoben?

Abermals sprach si683339_original_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelioch der CSU-Europa-Abgeordnete Albert Deß für eine Verschiebung des Greenings auf das Jahr 2016 aus. Auf diese Weise wolle man den Landwirten die Umstellung auf die neuen Regelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik leichter machen.

Im Gespräch mit AGRA-Europe erklärte der Politiker, dass er die Reform an sich nicht in Frage stelle. Gleichsam wies er darauf hin, dass die Neuerungen nicht kurzfristig in allen Staaten durchsetzbar seien. In vielen EU-Ländern herrsche noch Verwirrung darüber, wie die Regelungen konkret umgesetzt werden sollen. Weiterlesen

Stärkere Förderung für ländliche Regionen

In Zukunft will die B635034_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deundesregierung ländlich gelegene Regionen intensiver fördern. Hierzu sollen Förderhilfen in Höhe von 10 Millionen Euro bereitgestellt werden. Mit dem Programm will der Bund dazu beitragen, strukturschwache Gebiete für Landwirte attraktiver zu machen.

Das neue Programm „Ländliche Entwicklung“ stellte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt diese Woche in Berlin vor. Dabei erklärte er, dass es sich um eine Verbindung verschiedenster Maßnahmen handele. So solle es einerseits um eine Verbesserung des Wettbewerbs und der Kommunikation, aber auch um verschiedene Modell- und Demonstrationsprogramme gehen. Weiterlesen

Beliebtheit regionaler Produkte wächst

In Deutschland, Österrshutterstock_107573939_beitrageich und der Schweiz herrscht eine ungebrochen hohe Nachfrage nach regionalen Erzeugnissen. Dies gehe laut Rheinischem Landwirtschaftsverband aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor.

In manchen Bereichen nehmen die Nachfrage sogar zu, so der Verband weiter. Im Rahmen der Studie waren 1.000 Konsumenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt worden. Dabei war der Prozentsatz derjenigen Konsumenten, die regelmäßig Lebensmittel aus regionaler Produktion kaufen, um 35 höher als im vergangenen Jahr. Weiterlesen

Deutsche Lebensmittel gefragter denn je

Längst ist es nicht Susanne-Beeckmehr nur Technologie „Made in Germany“, die im Ausland geschätzt wird. Auch Lebensmittel aus deutscher Produktion genießen international eine starke Nachfrage. Dies gab der KTG Agrar im Umfeld der Internationalen Leitmesse der Lebensmittelbranche Sial in Paris bekannt

Zwischen dem 19. und 23. Oktober 2014 hatten sich hier über 6.000 Aussteller präsentiert. Die Besucherzahlen lagen bei rund 150.000. Wie der CEO der KTG Agrar SE Siegfried Hofreiter erklärte, sei die Internationalisierung vor allem für die mittelständischen Betriebe eine gute Wachstumschance und eine Möglichkeit, ihre „Absatzkanäle zu diversifizieren“. Weiterlesen

Brüssel einigt sich auf Klimaziele

Die Staats- uKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAnd Regierungschefs der EU haben sich auf die Klimaziele bis 2030 geeinigt. Demnach soll der landwirtschaftliche Sektor künftig zu noch stärkeren Emissionssenkungen verpflichtet werden.

Ein zentrales Thema war am vergangenen Freitag der Ausstoß von Treibhausgasen. Bis 2030 soll er im Vergleich zum Jahr 1990 um wenigstens 40 Prozent gesenkt werden. Zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien auf insgesamt 27 Prozent angehoben werden. Derzeit ist der Sektor Landwirtschaft nicht im Emissionshandelssystem (EHS) erfasst. Der Europäische Rat bekräftigt seinen Entschluss, auch nach 2020 nationale Auflagen zur Senkung des Treibhausausstoßes in derartigen Bereichen festzulegen. Zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten sollen die Lasten dabei mit Anteilen von 0 bis 40 Prozent aufgeteilt werden,

Bereits im Jahr 2009 hatte die Bundesrepublik sich bereit erklärt, den Treibhausgasausstoß in Nicht-EHS-Bereichen bis 2020 um 14 Prozent abzusenken. Weiterlesen