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Produktionsrückgang durch Verringerung der Treibhausgase

Die in der Europäisc478991_web_R_K_by_Dr. Klaus-Uwe Gerhardt_pixelio.dehen Union geltenden Auflagen zur Luftreinhaltung werden teilweise zu deutlichen Produktionseinbüßen führen. Das bestätigen jetzt interne Experten der Europäischen Kommission. Darüber hinaus erwarten die Fachleute, dass die Zahl der Landwirte sinken, dafür aber das Einkommen steigen wird.

Forscher der EU-Kommission haben mit einer aktuellen Studie erwiesen, dass die Auflagen zur Luftreinhaltung zu Produktionseinbüßen in der Landwirtschaft führen werden. Die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC) stellte Untersuchungen für die Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung an und macht damit deutlich, dass die Produktion sinken und auch die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe bis zum Jahr 2030 abnehmen werde. Weiterlesen

Antibiotika-Resistenz: Humanmedizin soll mitziehen

shutterstock_31669675_beitragDie Antibiotika-Resistenz beschäftigt die Landwirtschaft seit Jahren. Am Donnerstag bestätigte der DBV, dass auch die Humanmedizin in diesem Bereich mitziehen muss. So sollen Human- und Veterinärmedizin konsequent an einem Strang ziehen gegen die Entstehung von Resistenzen.

Die Landwirte selbst besitze eine hohe Verantwortlichkeit für den Tierschutz, die Tiergesundheit und auch die Sicherheit von Lebensmitteln. Das betonte der Verband am Donnerstag und forderte weiterhin einen verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika. Dies zähle nicht nur im Sinne des Tierschutzes. Ein generelles Verbot für die Reserveantibiotika könnte jedoch eine notwendige Behandlung von Tieren in einigen Krankheitsfällen verhindern. Weiterlesen

Bio-Produkte auf dem Vormarsch

Bio-Produkte werden immerNatural product begehrter. Vor allem Eier und Milchprodukte zählten 2014 zu den beliebtesten Bio-Lebensmitteln in Deutschland. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sieht den Ökolandbau auch in den kommenden Jahren weiter im Wachstum und setzt auf die Ausweitung des einheimischen Bio-Anbaus.

Verbraucher haben im vergangenen Jahr wieder mehr Geld für Bio-Waren ausgegeben, berichtet das Bundeslandwirtschaftministerium. Im Vergleich zum Jahr 2013 waren es rund 4,8 Prozent mehr. Deutschland gilt als einer der größten europäischen Bio-Produzenten in Europa. Dennoch sei das Angebot an Bio in Deutschland noch nicht ausreichend, denn die Nachfrage steige stetig an. Neben Produkten wie Kaffee oder Bananen müssten bisher auch einheimisch produzierbare Waren immer wieder aus dem Ausland eingekauft werden. Weiterlesen

Bioland wächst 2014 über dem Durchschnitt

Der Anbauverband Bioland ko575062_web_R_K_by_Tony Hegewald_pixelionnte trotz beschwerlicher Rahmenbedingungen weiter wachsen. Im Jahr 2014 gewann der Bio-Verband knapp 4500 Hektar (ha) und viele neue Betriebe dazu. Dieser Zuwachs liegt deutlich über dem Durchschnitt aller Bio-Verbände.

Der Anbauverband Bioland erzielte im Jahr 2014 eine gewinnbringende Erweiterung. Mittlerweile ist fast jeder zweite Betrieb, der in einem Anbauverband organisiert ist, Mitglied bei Bioland. Allein im letzten Jahr schlossen sich dem Anbauverband 123 neue Betriebe an. Das ist ein Zuwachs von 2,1 Prozent. Bioland zählt nun 5.906 Mitgliedsbetriebe.

Auch in der Fläche konnte der Anbauverband deutlich zulegen und gewann im vergangenen Jahr 4.488 ha dazu. Das ist ein Gewinn von 1,6 Prozent. Insgesamt werden damit 285.762 ha Fläche in Deutschland nach den Richtlinien von Bioland bewirtschaftet. Weiterlesen

Glyphosat vor Zwischenfrucht-Aussaat ab Sommer verboten

Der Einsatz von Glyphosashutterstock_46372450 smallt vereinfachte bisher die Mulchsaat vieler Landwirte. Ab dem Sommer 2015 ist diese Maßnahme jedoch verboten. Sie ist eine von vielen Regulierungen des europäischen Greening-Programms.

Nach der Ernte der Vorfrucht und zur Vorbereitung der Zwischenfrucht setzen die meisten Landwirte auf die Verwendung von Glyphosat. Der herbizide Wirkstoff vereinfachte bisher die Mulchsaat, da abgestorbene Zwischenfrüchte nach Verwendung des Mittels besser beseitigt werden konnten. Im Rahmen des Greening Programms, das aktuell in der Europäischen Union gilt, ist diese Maßnahme ab dem Sommer 2015 verboten. Weiterlesen

EU-Tierarzneimittelrecht soll nachgebessert werden

Der Bundesrat fordert eine deushutterstock_93601747_beitragtliche Nachbesserung im EU-Tierarzneimittelrecht und beim Reformpaket für die Arzneifuttermittel. Am vergangenen Freitag hatte die Länderkammer mehrere Entschließungen dazu verabschiedet. Im Grunde wird das neue EU-Tierarzneimittelrecht begrüßt, gleichzeitig jedoch vor einem Sicherheitsrisiko gewarnt.

Mit der neuen Reform befürchtet die Länderkammer eine Verringerung des Sicherheitsniveaus, was vor allem die Zulassung der verschiedenen Substanzen und der Anwendung betrifft. Vor allem Importe sollen genauer beobachtet werden. Der neue Entwurf soll dem EU-Aktionsplan nicht gerecht werden, was die Abwehr der Antibiotikaresistenz betrifft. Tierschutz, Tiergesundheit und Verbraucher- und Umweltschutz sollen eigentlich im Vordergrund stehen. Somit wird die Bundesregierung jetzt aufgerufen, sich für deutlich strengere Regeln einzusetzen. So soll es beispielsweise strengere EU-Kontrollen von Arzneimittelherstellern in Drittstaaten geben. Weiterlesen

Vogelgrippe: Stallpflicht noch nicht aufgehoben

Ende Januar sollte die Stallpflich702419_web_R_K_B_by_Christoph Aron_pixelio.det für Geflügel im Raum Vechta auslaufen. Die Gefährdung durch die Vogelgrippe ist jedoch noch nicht gebannt. Somit bleibt die Stallpflicht bis auf unbestimmte Zeit bestehen, wie die Behörden beschlossen haben.

Vogelgrippe immer noch bei Wildvögeln

Der Landkreis Vechta ordnet an, sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen oder in einer dafür bestimmten Schutzvorrichtung gegen Wildvögel zu halten. Grund dafür ist die letzte Risikobewertung. Der aktuelle Verlauf der Vogelgrippe in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass es immer noch Grippebefall bei mehreren Wildvögeln gegeben haben soll. Weiterlesen

Dünge Sperrfrist beendet: Landwirte ernten Beschwerden

Die offizielle Sperrfrist für dishutterstock_77646694_smalle Düngeausbringung ist seit Februar beendet. Die Landwirtschaft sieht eine solche Sperrfrist immer bis zum 1. Februar vor. Einige Landwirte kassierten jedoch Beschwerden von den Anwohnern, da sie aufgrund der Witterungsverhältnisse bereits im Januar Dünger ausgefahren haben.

Düngeausbringung ist wetterabhängig

Die Düngeverordnung legt der Landwirtschaft ein genaues Verhalten vor. So wurde bis zum 31. Januar eine Sperrfrist für die Ausbringung festgelegt. Gülle, Jauche, Gärreste aus Biogasanlagen und Klärschlämme dürfen bis zu diesem Zeitpunkt nicht auf die Felder ausgefahren werden. Das Gleiche gilt für Geflügelkot und stickstoffhaltige Mineraldünger. Grund sind die Witterungsverhältnisse im Winter. Der Boden muss bei der Düngung aufnahmefähig sein. So dürfen die Düngemittel bei einer hohen Wassersättigung des Bodens nicht ausgebracht werden. Weiterlesen

Erstmals Label „Ohne Gentechnik“ vergeben

Vom Verband Lebeshutterstock_82612867_Beitragnsmittel ohne Gentechnik (VLOG) wurde zum ersten Mal das Label „Ohne Gentechnik“ an ein Produkt herausgegeben. Es handelt sich hierbei um den Privathof-Geflügel von WIESENHOF. Dafür haben vorher alle Privathof-Ladwirte und die Donautal Geflügellandwirte in Bogen das Zertifikat laut EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz erhalten.

Mehr Transparenz für die Verbraucher

Verbraucher benötigen mehr Wahlfreiheit und Transparenz. Mit der neuen Kennzeichnung der Produkte soll genau diese Transparenz geschaffen werden. Das bestätigte auch Peter Wesjohann als Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe, zu der auch WIESENHOF zählt. Dabei sind die Produkte nicht zum ersten Mal gekennzeichnet worden. Vor zwei Jahren gab bereits der Deutsche Tierschutzbund das Label „Für Mehr Tierschutz“ an WIESENHOF weiter. Jetzt kommen die Richtlinien in Bezug auf die Gentechnik hinzu.

Tierschutz steht weiterhin im Vordergrund

Das Privathof-Konzept scheint bei den Verbrauchern sehr gut anzukommen. Wichtige Kriterien sind hier vor allem die langsam wachsende Rasse und die längere Aufzuchtdauer der Hähnchen. Weiterlesen

Sichere Biowaren in Bayern

Die Bioprodukte in Bayern sind zBIO_smallu 99 Prozent einwandfrei. Das ergab eine aktuelle Untersuchung, in der knapp 700 Proben gemacht wurden. Geprüft wurde die Bioware vor allem auf Rückstände von Pestiziden und auf den Einsatz von Gentechnik ohne Kennzeichnung.

Die Auswahl an Bio-Produkten in Deutschland ist groß. Aber nicht immer handelt es sich auch wirklich um biologische Waren. Vor allem Rückstände von chemischen Substanzen in Lebensmitteln und falsch deklarierte Waren sorgen immer wieder für Unsicherheit unter den Verbrauchern.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) führte im vergangenen Jahr Untersuchungen von Biowaren durch. Dabei wurden rund 700 Produkte getestet. Weiterlesen