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Neue Düngeverordnung: Zustimmung steht bevor

Bundeshutterstock_169450757slandwirtschaftsminister Christian Schmidt steht seiner neuen Düngeverordnung positiv gegenüber. Aktuell wartet er die Zustimmung ab und hofft auf eine große Beteiligung in der Politik. Seinen Entwurf zur Novelle der Düngeverordnung hat er bereits vorgelegt und rechnet sich eine Mehrheit für dieses Thema aus.

Der Minister bestätigt selbst den Eindruck, dass eine Linie geschaffen werden kann. Diese stimmt sowohl mit dem Bundesrat als auch dem Bundestag überein.

Somit sieht er seinen aktuellen und vorliegenden Entwurf eher als Angebot für die Länder an. Einerseits sei es eine Möglichkeit, die landwirtschaftliche Produktion nicht anzuschnüren. Andererseits können die Länder dem Wasserhaushalt darüber Rechnung tragen. Weiterlesen

Prognose: Milchpreise steigen über 30 Cent

Dr. Rudolf Schmidt hat alshutterstock_119982919_Beitrags Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen eine erste Prognose für den sich wandelnden Milchpreis abgegeben. Somit soll der durchschnittliche Milchpreis in diesem Jahr zwischen 30 und 32 Cent pro Kilogramm betragen.

Auf der Jahreskonferenz in Krefeld hat er diese Prognose das erste Mal erwähnt. Neben Dr. Rudolf Schmidt waren ebenso Wilhelm Brüggemeier (Westfälischer Vorsitzender Milch NRW), Hans Stöcker (Rheinischer Vorsitzender Milch NRW) Weiterlesen

Erste Teile der TTIP veröffentlicht

Am Mittwoch ha635034_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.det die Europäische Kommission erste Texte und Dokumente zur Verhandlung der TTIP mit den USA vorgestellt. TTIP ist hier die Abkürzung für die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft.

Das Hauptaugenmerk liegt hier auf konkrete Gesetzestexte. Dafür wurden die ersten Vorschläge gebracht in den Bereichen der Lebensmittelsicherheit, dem Wettbewerb und der Tier- und Pflanzengesundheit. Ebenso soll es Gesetze für Zollfragen, technische Handelsgeheimnisse, kleine und mittelständische Unternehmen sowie für zwischenstaatliche Streitbeteiligung. Weiterlesen

Meyer plant Agrarwende mit stärkerem Verbraucherschutz

Niedersachsen bestreitshutterstock_small_82612867_Beitraget in diesem Jahr den Vorsitz in der Verbraucherschutzministerkonferenz. Diese Position will Landesagrarminister Christian Meyer gleich dazu nutzen, den Verbraucherschutz in ganz Deutschland zu stärken und eine sanfte Agrarwende einzuführen. So kündigte er am Dienstag in Hannover an.

Meyer will bei seinen Kollegen im Amt wichtige Anstöße setzen für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln durchsetzen. Außerdem soll der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung deutlich limitiert werden. Der dritte Punkt richtet sich gegen den geplanten Verschleiß von Produkten. In vielen dieser Fragen ist Niedersachsen der Vorreiter und somit wichtiges Thema für Meyer selbst. Für sein Bundesland selbst kündigte er an, den Verbraucherschutz mit finanziellen Mitteln und Personenkräften weiter zu stärken. Allein 40 Millionen Euro werden in einen Bau zur Erweiterung des LAVES in Oldenburg investiert werden. Hier sollen neue Laborkapazitäten in der Dioxinanalytik entstehen. Außerdem wurde das LAVES bereits im vergangenen Jahr um 67,5 Stellen verstärkt. Für dieses Jahr sind weitere 45 Stellen geplant. Die neuen Mitarbeiter sollen hauptsächlich im Bereich der Antibiotika-Minimierung eingesetzt werden. Weiterlesen

NRW: Bauern müssen Falltier-Entsorgung selbst bezahlen

Mit dem ne637254_web_R_K_B_by_Gaby Stein_pixelio.deuen Jahr gibt es auch eine neue Regelung der Kostenträgerschaft für Tierkörperbeseitigung in NRW. So müssen die Bauern in Zukunft selbst für die Entsorgung von Falltieren auskommen. So ist es im Gesetz verankert.

Neue Obergrenze eingeführt

Bisher haben die Tierhalter 25 Prozent der Kosten für die Behandlung, Verarbeitung, Lagerung und Beseitigung von Falltieren selbst übernommen. Hinzugerechnet wurde die Umsatzsteuer. Die restlichen Kosten für die Beseitigung und die Beträge für die Abholung und Sammlung haben die kreisfreien Städte oder die Kreise übernommen. Sie traten als beseitigungspflichtige Körperschaften ein. Weiterlesen

Jahresrückblick und getrübte Erwartungen für 2015

shutterstock_128904206_BeitragDie Genossenschaften der Ernährungs- und Agrarwirtschaft in Deutschland veröffentlichen kürzlich einen Jahresrückblick für 2014 und schauen getrübt in die Zukunft des neuen Jahres. Vor allem die Milch- und Fleischwirtschaft soll ein schwieriges erstes Halbjahr vor sich haben. Das aktuell große Angebot und die Milchquotenregelung sind die Gründe für diese Annahme.

Weitere Einflüsse 2015

Im neuen Jahr soll es einen Strukturwandel in der Landwirtschaft geben. Wieder könnte von der Initiative Tierwohl angetrieben werden, die 2015 an den Start ging. Weiterlesen

Milchmarktkrise auch in China

Die immer noch bestehende Mi482857_web_R_K_by_Ursula Kröll_pixelio_BEITRAGlchmarktkrise macht sich auch in China bemerkbar. Einige Milchbauern sind aufgrund der im vergangenen Jahr drastisch gefallenen Preise so verzweifelt, dass sie ihre frische Milch wegschütten oder ihre Tiere verkaufen müssen.

Die nordwestchinesische Provinz Quinghai ist eine der wichtigsten Milchregionen des Chinas. Vor allem der Kreis Datong ist das größte Erzeugergebiet von Kuhmilch. Hier befinden sich 99 Prozent der insgesamt 45.000 Milchkühe, die die Haupteinnahmequelle für die meisten Familien und Unternehmen sind.

Der starke Preisabfall für Milchprodukte, der im letzten Jahr auch in Europa herrschte, macht auch den chinesischen Erzeugern zu schaffen. Der dortige Milchpreis hat sich im Verlauf des Jahres halbiert, so dass die Milch sogar günstiger als Mineralwasser geworden ist. Weiterlesen

Das Greening geht in die Praxis

653407_original_R_K_by_Oliver Mohr_pixelio.deAb dem 1. Januar 2015 beginnt die Pflicht der Landwirte zum so genannten Greening-Programm. In Zukunft müssen bestimmte Umweltauflagen erfüllt werden, um die maximale Höhe der Direktzahlungen zu erhalten. Bei Nichteinhaltung des Greening-Programms kann es zu Kürzungen oder Sanktionen von bis zu 25 Prozent der möglichen Zahlungen kommen.

Im Rahmen des europäischen Greening-Programms besteht laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das neue Direktzahlungssystem aus einer Basisprämie, einer Greening-Zahlung, Weiterlesen

DLG tagt zum Rapsanbau ohne Neonikotinoide

Mitte Januar will sich die De686917_original_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zu einer Wintertagung in Berlin treffen und neue Möglichkeiten zum Rapsanbau ohne Neonikotinoide diskutieren. Seit mehr als einem Jahr gilt das Verbot der Beizung mit den hoch wirksamen Insektiziden und trifft nicht bei allen auf ein positives Echo.

Spätestens seit dem Dezember 2013 sieht sich die Landwirtschaft im Anbau von Weizen, Gerste, Mais, Sonnenblume oder Raps stark eingeschränkt. Hier dürfen Neonikotinoide, vor allem Wirkstoffe wie Clothianidin, Weiterlesen

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Rückläufiges Einkommen für europäische Landwirte 2014

640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio.deAufgrund der erhöhten Produktionsmenge und der geringeren Erlöse ist das Einkommen der europäischen Landwirte im Jahr 2014 um durchschnittlich 1,7 Prozent gesunken. In Deutschland ist aber ein leichtes Plus von 0,2 Prozent zu verzeichnen.

Das durchschnittliche Realeinkommen von Landwirten ist im Jahr 2014 in der EU-28 um 1,7 Prozent zurück gegangen. Laut Eurostat, dem statistischen Amt der europäischen Union, gab es in 20 Mitgliedsstaaten im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Einkommens. Weiterlesen