Sie befinden sich hier:  News-Blog der agrar-direct GmbH

Schädlingsplage nach dem milden Winter vermutet

461163_small_original_R_K_B_by_Jörg Siebauer_pixelio.deDes einen Freud, des anderen Leid: Nachdem die kalte Jahreszeit in diesem Jahr nahezu kaum eingesetzt hatte, sind Landwirte im Bundesland Sachsen-Anhalt besonders gewarnt: Die Schädlinge haben in großer Zahl überlebt.

Auf den Feldern und in den Wäldern rund um Magdeburg befürchtet man, dass sich die Insekten zudem stark vermehren werden. Die äußeren Bedingungen hierfür sind optimal. Bislang muss man abwarten, wie sich die Witterung im April und Mai noch entwickelt. Erst dann ist abzusehen, ob eine Plage eintritt oder nicht. Ein Experte erklärte hierfür zum Beispiel, dass auch die Population von Feldmäusen in nächster Zeit Weiterlesen

Die Landwirtschaft sehnt sich Regen herbei

shutterstock_90261658_beitragDie Vegetation ist derzeit bereits zwei bis drei Wochen weiter als im April des letzten Jahres. Aus diesem Grund wünschen sich die Landwirte mehr denn je Regen für die Äcker und Felder.

Anfang April hat das Blühen der Süßkirschen in vielen Regionen bereits begonnen. Ebenso kann man an vielen Bäumen kleine Birnen sehen, ebenso wie Pfirsiche. Diese sind teils schon am Abblühen. Wenn es noch einmal zu Frost kommen sollte, wäre dies das Ende für die jungen Früchte. Sie sind ebenso anfällig gegen die extreme Kälte wie die Blüten. Auch kann man nicht von vornherein sagen, ob nicht noch ein Schädlingsbefall droht. Läuft bei den Obstbauern aber alles wie bisher geplant, ist Weiterlesen

Niedersachsen will Vorreiter für nachhaltige Landwirtschaft werden

shutterstock_107163944_beitragWichtige innovative Akzente bei der Förderung von Agrarumweltmaßnahmen will das Land Niedersachsen im Verbund mit Bremen setzen. So soll es unter anderem höhere Prämien für ökologisch angebaute Flächen geben.

Der Landwirtschaftsminister von Niedersachsen, Christian Meyer, möchte „starke Signale für eine nachhaltige und umweltverträgliche Landwirtschaft“ setzen. Deswegen solles neben der Unterstützung der Biolandwirtschaft auch mehr Beihilfen für eine schonende Grünlandnutzung und eine stärkere Förderung von Blühstreifen geben.

Derzeit startet das Antragsverfahren für die Förderperiode der EU von 2015 bis 2020. Alle Landwirte, die sich für mehr Weiterlesen

Der Klimawandel als Problem für die deutsche Landwirtschaft

shutterstock_142619857_beitragLaut des WWF Deutschland wirken sich die verstärkten Hagelfälle und der Starkregen negativ auf die Ernten aus. Deshalb muss ein Umdenken innerhalb der landwirtschaftlichen Vorgänge stattfinden.

Im jetzt vorgestellten fünften Klimabericht werden die Auswirkungen, die die Erderwärmung auf die Felder in Nordeuropa haben, besonders deutlich. Ganze Erträge einer Saison werden durch unstete Wetterbedingungen vernichtet, so Matthias Meißner vom WWF Deutschland. Die Folge: „Unsere Landwirte werden sich neben veränderten Saat- und Erntezeitpunkten auch auf neu einwandernde wärmeliebende Schädlinge einstellen müssen.“

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die normalen Gezeiten sehen in der Regel so aus: Die Sommer werden Weiterlesen

Insgesamt gesehen wurde weniger Bio geerntet

shutterstock_107573939_beitragDie Erträge bei den Biobauern sind im vergangenen Jahr um 12 Prozent gesunken. Die Schuld daran trägt die sehr ungünstige Witterung. Zugleich sind die Anbauareale für Möhren und Spargel zurückgegangen.

Statistisch gesehen wurde im Jahr 2013 auf knapp 10 Prozent des gesamten deutschen Gemüseanbaugebiets Bio ausgetragen. Im Vergleich zu 2012 waren die Äcker damit gleich groß. Laut des Statistischen B undesamtes ist dabei die Menge der Ernte von ökologisch angebautem Freilandgemüse um ganze 12 Prozent zurückgegangen. Damit liegt der Ertrag bei rund 231.000 Tonnen. Als Grund werden die unsteten Wetterbedingungen 2013 angeführt. Weiterlesen

Breiter Protest gegen den Mindestlohn in der Landwirtschaft

640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio_smallNach der Aussage, dass ab 2015 ein gesetzlicher Mindestlohn für Arbeiter im Agrarsektor einziehen soll, schlagen die Verbände Alarm. Preissteigerungen und Schließungen von ganzen Betrieben könnten die Folge sein, so die Befürchtung.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Gesamtverband der Deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA) kritisierten, dass das Vorhaben ein Eingriff in die Tarifautonomie sei. Eine offizielle Stellungnahme macht deutlich, dass deren Entwürfe für eine gütliche Einigung keinen Eingang gefunden haben. So hat man zum Beispiel den Vorschlag, dass es eine Ausnahmeregelung für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft geben müsse, die keinen Mindestlohn bekommen würden, vorgebracht. Grund dafür sei, dass Weiterlesen

Das neue Tierarzneimittelgesetz kommt

IMG_0666PAm 1. April 2014 tritt das neue Tierarztmittelgesetz in Kraft. Dort ist verankert, dass der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung reglementiert bzw. verringert werden muss. Dabei werden Landwirte in die Pflicht genommen, neuen Meldepflichten nachzugehen.

Auch die Länderbehörden der Tierarzneimittelüberwachung bekommen deutlich mehr Kontrollbefugnis in den Ställen. “Die Vorgaben des neuen Arzneimittelgesetzes setzen in den Betrieben an, dort wo der Einsatz von Antibiotika erfolgt. Diese Reform ist gesundheitspolitisch ein großer Schritt und zugleich eine Aufforderung an alle Beteiligten, sich mit den neuen Regelungen konstruktiv auseinanderzusetzen, um gemeinsam einem Weiterlesen

Drängt die Landwirtschaft zahlreiche Naturschutzgebiete zurück?

546241_small_original_R_K_B_by_gabriele Planthaber_pixelio.deDie biologische Vielfalt wird durch die Bebauung und die Landwirtschaft immer weiter eingrenzt. Lediglich ein Viertel der deutschen Naturschutzgebiete befindet sich derzeit in einem guten Zustand.

Tiere wie die Feldlerche (steht auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten) oder der Kiebitz, sogenannte Wiesenvögel, sieht und hört man heute kaum noch auf den Äckern. Bis noch vor 15 Jahren war das anders – offenen Landschaften sei Dank gewesen. Am Mittwoch wurde in Berlin der „Bericht zur Lage der Natur“ vorgestellt. Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und die Chefin des Bundesamts für Naturschutz (BfN), Beate Jessel, gaben diese Informationen an die breite Öffentlichkeit weiter. In diesem wurden 12 000 Beobachtungspunkte Weiterlesen

Bienen werden von Pflanzenschutzmitteln gestört

shutterstock_116269888_smallWie eine Studie vor Kurzem bestätigt hat, haben einige Wirkstoffe, die in Pflanzenschutzmitteln enthalten sind, einen negativen Einfluss auf das Nervensystem von Wildbienen und Hummeln. Bereits geringe Mengen dieser Substanzen haben diesen Effekt.

Genau soll dies wie folgt passieren: Bienen leben nach dem Sonnenkompass. Dieser ist vor allem für ihre Flugrouten enorm wichtig, denn so können sie die Umgebung wahrnehmen. Die Experten rund um den Randolf Menzel, ein Neurobiologe der FU Berlin, haben in einem Experiment nachweisen können, dass Imidacloprid und Clothianidin exakt diesen Ablauf stören. Einen solch ungünstigen Einfluss hat auch das Insektizid Thiacloprid. Laut der Forschermeinung sind diese drei Pestizide derzeit verboten. Wurden die Stoffe an Bienen und Hummeln verabreicht, konnten sie nur schwerlich wieder auf genauem Wege ihren Weiterlesen

Das Siegel „Bio“ wieder stärken

BIO_BeitragViele Verbraucher sind nach den gehäuften Lebensmittelskandalen und Vertuschungen zurecht verunsichert: Bei welchen Lebensmitteln kann man sich sicher sein, dass sie tatsächlich aus biologischem Anbau stammen? Klarheit und Vertrauen soll eine Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung bringen.

Diesen Vorschlag hat Dacian Ciolos, der europäische Agrarkommissar, angebracht. Gegenüber einer Zeitung sagte er, dass der Biosektor auf dem Vertrauen der Konsumenten basiere – deshalb müssen die Erwartungen erfüllt werden, die der Bioeinkäufer an die Produkte stellt. Rund 74 Prozent der EU-Bürger wollen ebenfalls eine Verschärfung der Richtlinien für Biolebensmittel. Dies ergab eine Umfrage der Kommission aus dem Jahr 2013. Ebenfalls sprach sich rund die Hälfte der Befragten für eine Verschärfung der Kontrollen für Bioprodukte aus. Weiterlesen