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Europäischer Schweinemarkt in der Krise

Angesichts der jüngsshutterstock_117456790_Beitragten Preisstürze auf dem Schweinemarkt sieht die EU die Branche in ernsthafter Gefahr. Allein im September sanken die Notierungen in den führenden europäischen Produzentenländern um bis zu 21 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht. Experten erklären, dass die Produktion an vielen Standorten nicht mehr kostendeckend sei.

Nicht minder pessimistisch zeigen sich die Schlachtbetriebe selbst. Laut aktueller Marktanalysen drücken die fallenden Preise und die niedrigen Absätze die Margen so sehr wie noch nie. Weiterlesen

Neugestaltung der Hofabgabeklausel nimmt Formen an

In der Diskussshutterstock_146724557_Beitragion um die Alterssicherung der Landwirte (AdL) ist man offenbar einen großen Schritt weitergekommen. So bot Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt allen über 65-jährigen Landwirten, die ihre Betriebe weiter bewirtschaften wollen, eine befristete Teilrente an.

Laut aktuellem Stand soll die Rente mit einem 50-prozentigen Abschlag den Landwirten für 24 Monate zur Verfügung stehen. Die Leistung beschränkt sich allerdings nur auf Landwirte, die eine Fläche von mindestens 16 ha bewirtschaften. Darüber hinaus will Schmidt den Rückbehalt beim Erreichen des 65ten Lebensjahres auf 8 ha anheben. Derzeit liegt er noch bei 2 ha. Weiterlesen

WWF: Menschen überbeanspruchen Ressourcen der Erde

Am Dienstag veröffentlichte d482337_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_ie WWF ihren aktuellen Bericht zur ökologischen Lage des Planeten. Demnach verbrauchen alle Menschen rund 50 Prozent mehr Ressourcen als die Erde dauerhaft zu bieten imstande ist. Sollte sich nicht auf absehbare Zeit etwas ändern, so der Tenor des „Living Planet Report“, würde man bereits im Jahr 2030 zwei Erden benötigen, um den Bedarf aller Menschen zu decken.

Bezug nehmend auf den Bericht zitierte der Spiegel, dass in diesem Fall auch die Artenvielfalt massiv zurückgehen werde. Parallel dazu werden nie gemessene Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre gemessen. Renommierte Wissenschaftler betonen, dass die Erwärmung des Planeten die Ressourcenproblematik noch weiter verschärfen werde. Weiterlesen

Krisen auf dem Obst- und Gemüsemarkt sollen transparenter bewältigt werden

Die Europäische Kom shutterstock_82612867_Beitragmission will Obergrenzen für Krisenbeihilfen an Obst- und Gemüseproduzenten einführen. Die länder- und produktabhängigen Obergrenzen sollen sich am Umfang der bisherigen Exporte an Russland orientieren. Dies gab ein Sprecher der Behörde in Brüssel bekannt.

Die Beihilfesätze sollen im Rahmen der Maßnahmen gleich bleiben. Das gilt auch für die stärkere Förderung landwirtschaftlicher Erzeuger. Die EU gewährt die Unterstützung vor allem für Nichternten, Grünernten und Marktrücknahmen. Weiter werde man eine Grundreserve einrichten, die allen Mitgliedern der EU zur Verfügung stehe. Dabei wies der Sprecher besonders darauf hin, dass es sich um ein gänzlich neues Programm handele, das mit frischem Geld finanziert wird.

Erst Mitte September stoppte die EU-Beihilfen in Höhe von 125 Millionen Euro, die für die Stabilisierung der Märkte vorgesehen waren. Grund war die große Zahl eingehender Anträge. Überdies zweifelte Brüssel bei vielen Forderungen an der Berechtigung. Trotz des überarbeiteten Programms sollen Anträge, die vor dem 9. September eingegangen sind, weiter geprüft werden. Weiterlesen

Bundeskartellamt überprüft Lebensmitteleinzelhandel

In dieser Woche veröffentlicshutterstock_107573939_beitraghte das Bundeskartellamt seinen Bericht zur Nachfragekonzentration im Lebensmitteleinzelhandel. In der Studie zeichnete sich eine deutliche Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen zwischen Einzelhandelskonzernen und den Lieferanten ab.

Der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt erklärte im Zuge der Veröffentlichung, dass der Lebensmittelhandel in Deutschland ein „stark konzentrierter Markt“ sei, der im Wesentlichen von den Branchengrößen Edeka, Aldi, Rewe, Kaufland und der Schwarz-Gruppe dominiert werde. Weiterlesen

Mehr Förderung für Landwirte in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz kan640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio.den mit der Neuverteilung der europäischen Agrarförderungen zufrieden sein. Eigenen Angaben zufolge hat das Bundesland „ein sattes Plus in Höhe von 180 Millionen Euro rausgeholt“. Weiter berichtete Agrarministerin Ulrike Höfken am Mittwoch, dass besonders die mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe höhere Prämien erhalten.

Höfken betonte damit einmal mehr, dass sie ihre Ziele erreicht habe. So sei es ihr und ihren Mitarbeitern zu verdanken, dass kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe von einem Zuschlag für die ersten 46 ha profitieren. Weiterlesen

SPD plant Verbesserung bei der Tierhaltung

Die SPD hat sich eine Vshutterstock_98591267_smallerbesserung der Tierhaltung in landwirtschaftlichen Betrieben zum Ziel gesetzt. Wie SPD-Agrarsprecher Wilhelm Priesmeier und Tierschutzbeauftragte Christina Jantz erklärten, gehe es dabei vor allem um deutschlandweit gültige Zulassungsverfahren für Haltungssysteme.

Die Bundestagsfraktion der SPD führte ein Expertengespräch durch, bei dem herauskam, dass eine zeitnahe Einführung eines solchen Systems möglich sei und dass das Verfahren nachhaltig zum Tierschutz beitragen könne. Bisher, so Jantz und Priesmeier, habe es kein „praktikables Prüfverfahren“ gegeben, mit denen man feststellen konnte, ob der Tierschutz in Haltebetrieben erfüllt ist. Weiterlesen

Stimmung in der Landwirtschaft deutlich verschlechtert

Die Stimmung in d562721_original_R_K_B_by_Petra Bork_pixelio.deer Landwirtschaft hat sich merklich abgekühlt. Dies berichtete der Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Johannes Röring auf der Erntepressekonferenz Ende letzter Woche nahe Münster. Gründe für die schlechte Stimmung seien die niedrigen Erzeugerpreise bei Ölsaaten und Getreide sowie der deutliche Erlösrückgang in der Viehhaltung bei gleichzeitig steigenden Pachten.

Der Bundestagsabgeordnete der CDU monierte, dass die Erzeugerpreise oftmals nicht den tatsächlichen Wert der Nahrungsmittel widerspiegeln. Eine „nachhaltige Landwirtschaft auf stabiler Grundlage“ sei nur mit „hohen ökologischen und sozialen Standards und wirtschaftlich gesunden Betrieben möglich“, so Röring. Weiterlesen

Europas Agrarminister erörtern Flächenschwund in der Landwirtschaft

Zusammen mit seinen shutterstock_166439456_BeitragKollegen aus Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, dem Staatssekretär der Schweiz und dem polnischen Ministeriumsvertreter erörterte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Freitag das Thema „Flächeninanspruchnahme“.

Dabei tauschte man sich vor allem über die verschiedenen Nutzungsansprüche aus, die an landwirtschaftliche Flächen bestehen. Aspekte wie Lebensmittelerzeugung und Infrastrukturaufbau wurden dabei ebenso diskutiert wie Naturschutz und Tourismus. Nach dem Treffen erklärte Schmidt, dass allein in Deutschland 80 ha Agrarfläche pro Tag verloren gehen. Dieses Problem beschäftige auch die Minister in den Nachbarländern. Deshalb sei es notwendig, die außerlandwirtschaftliche Flächeninanspruchnahme massiv einzudämmen. Weiterlesen

Starker Schneckenbefall in der Landwirtschaft

Derzeit ist in gashutterstock_105707408nz Deutschland mit erhöhtem Schneckenbefall zu rechnen. Wie im aktuellen Schneckenmonitoring zu lesen, sind besonders Raps- und frühgedrillte Weizenfelder von den Schädlingen bedroht.

In den vergangenen Wochen hat sich die Population der Schnecken deutlich vergrößert. Wie der Pflanzenschutzhersteller De Sangosse berichtete, waren dabei vor allem Rapsfelder betroffen. Darüber hinaus litten zahlreiche Zwischenfrüchte und der Ausfallraps unter der starken Vermehrung der spanischen Wegschnecke.

De Sangosse führt jedes Jahr ein bundesweites Schneckenmonitoring auf landwirtschaftlichen Indikatorflächen durch. Dabei wird das Unternehmen von den Landwirten zweimal pro Woche über den aktuellen Befall informiert. Weiterlesen