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Kabinett beschließt „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“

Mit dem „Aktionsprogramm K478991_web_R_K_by_Dr. Klaus-Uwe Gerhardt_pixelio.delimaschutz 2020“ soll der Ausstoß von Treibhausgasen künftig deutlich reduziert werden. In dem gestern beschlossenen Paket ging es außerdem um neue Richtlinien zur Düngeverordnung.

Mit dem Programm will die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 bis zu 78 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen. Möglich soll dies unter anderem durch eine Energieberatung für Landwirtschaftsunternehmen werden. Auch will man das Förderprogramm zur Verbesserung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau wieder aufnehmen. Ein wichtiger Kernpunkt der Neuregelung ist die Düngeverordnung. Ab 2015 soll der Ammoniakausstoß damit deutlich reduziert werden. Weiterlesen

Start des Projektes „ungekürzter Schnabel“ in Niedersachsen

shutterstock_26208133_BeitragDas Land Niedersachsen startet nun das Projekt „ungekürzter Schnabel“, das zunächst auf die Dauer von zwei Jahren festgelegt wurde. Für das Projekt stellt das Land rund 500.000 Euro zu Verfügung. Untersucht wird die Haltung von Legehennen, denen der Schnabel nicht gekürzt wurde.

Ab sofort können Verbraucher in Niedersachsen Eier von Legehennen mit normalem Schnabel kaufen. Denn hier beginnt jetzt das Versuchsprojekt „ungekürzter Schnabel“. Es wird untersucht, wie Legehennen bestmöglich gehalten werden können, ohne, dass ihnen der Schnabel gekürzt wird.

Eine Allianz von Vertretern aus Wissenschaft, Handel und Wirtschaft sowie der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer unterstützen die Initiative. “Aktuell werden fast 90 Prozent der Legehennen in konventioneller Boden- und Freilandhaltung die Schnäbel gekürzt, um die Folgen von Federpicken und Kannibalismus zu mindern“, erklärte Meyer am Montag. Es ist eine große Herausforderung, Legehennen mit spitzen Schnäbeln zu halten, ohne die Gesundheit der Tiere zu gefährden. Vor allem die Tierhalter müssten erst einmal lernen, mit den Herden umzugehen. Weiterlesen

Globales Getreideaufkommen stützt deutsches Geschäft mit Feldhäckslern

Das globale Getreideaufkshutterstock_151273463_Beitragommen 2014/15 liegt voraussichtlich nur knapp unter der Rekordmenge der vergangenen Vermarktungssaison. Die sehr gute Maisernte in diesem Jahr stützt vor allem den deutschen Absatzmarkt für selbstfahrende Feldhäcksler.

Laut Bericht des Internationale Getreiderats (IGC) wird die weltweite Getreideproduktion in dieser Saison nur geringfügig unter der Rekordmenge des vergangenen Jahres liegen. Der IGC rechnet mit insgesamt 1,990 Milliarden Tonnen. Das wären nur 4,0 Tonnen weniger als in der letzten Saison. Die Londoner Experten schätzen die globale Maisernte in diesem Jahr auf 982,3 Millionen Tonnen. Gründe für die hohe Menge seien die sehr guten globalen Ertragsaussichten. Weiterlesen

Greening: Die Frist für Zwischenfrüchte steht endgültig fest

Der Bundesrat hat am635034_original_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.de Freitag beschlossen, dass Zwischenfrüchte, Begrünungen und einige Kulturen bis zum 15. Februar auf der Fläche bleiben müssen. Ein Antrag, der die Verkürzung der Frist vorsah, wurde im Rahmen der Entscheidung abgelehnt.

Am Freitag beschloss der Bundesrat die neue Agrarzahlungen-Verpflichtungsverordnung (Cross Compliance). Zwischenfrüchte, Begrünungen, Winterzwischenfrüchte sowie Winterkulturen müssen künftig bis Mitte Februar auf der Fläche bleiben. Der späte Februar-Termin wurde im Rahmen des Greenings beschlossen. Die Bundesregierung sieht diese Frist als wichtigen Bestandteil der nationalen Umsetzung des europäischen Greening-Programmes. Weiterlesen

Der Milchmarkt in der Krise – CSU lehnt Antrag zur Zukunft der Milchwirtschaft ab

Die Extreme auf dem shutterstock_119982919_BeitragMilchmarkt nehmen weiter zu. Milcherzeuger müssen sich auf noch größere Schwankungen einstellen. Die CSU lehnte einen Antrag zur Milchkrise ab, während die Abschaffung der Milchquote näher rückt.

Die Jahre 2013 und 2014 machen deutlich, dass die Milcherzeuger in der EU zukünftig mit stärkeren Schwankungen auf dem Milchmarkt rechnen müssen. 2013 stand die Auszahlungsleistung der Molkereien auf einem Rekordniveau von durchschnittlich 35,9 Cent je Kilogramm. Ende des Jahres lagen die Preise bei 40 Cent und nahmen bis Juni diesen Jahres kontinuierlich ab. Im September erreichte der Milchpreis mit 36,5 Cent pro Kilogramm ein recht hohes Niveau. Das anhaltend hohe Angebot wird aber auch in den kommenden Monaten zu starken Schwankungen der Preise führen. Weiterlesen

Falsche Deklaration von Fleisch aus der Schweiz

Der Bündner Fleischlief632158_original_R_K_B_by_Peter Smola_pixelio_Beitragerant Carna Grischa soll Pferd als Rind und ungarisches Hähnchen als schweizer Produkt deklariert haben. Auch bei der Angabe des Ablaufdatums soll das Unternehmen Falschaussagen gemacht haben. Kunden und Medien sind entsetzt.

Der schweizer Fleischlieferant Carna Grischa bot bisher qualitativ hochwertiges Fleisch zum teuren Preis an. Am Wochenende wurde nun bekannt, dass das Unternehmen falsch deklariertes Fleisch verkauft haben soll. Hierbei sollen die Etiketten ausgetauscht worden sein, um Pferdefleisch als Rind zu deklarieren und die Herkunft ungarischen Fleisches als Fleischprodukt aus der Schweiz zu verkaufen. Zudem soll gefrorene Ware als frisches Fleisch etikettiert worden sein. Weiterlesen

Neue Exportvereinbarung zwischen Deutschland und China

Deutschland und China si680191_original_R_by_gabriele Planthaber_pixelio_Beitragnd eine neue Handelsvereinbarung eingegangen und bekräftigen damit ihre enge Partnerschaft. Das neue Abkommen zum Export von Tieren und Lebensmitteln soll die Wirtschaft beider Länder ankurbeln. Die Bundesregierung spricht von einem weiteren Meilenstein für die Export-Stärkung.

„Der chinesische Markt hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Bundesregierung ihre Beziehungen zu China weiter ausbaut“, verkündete der parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser. Er traf sich jetzt mit Wu, dem chinesischen Vizeminister des Staatlichen Zentralamtes für Qualitätsüberwachung, Inspektion und Quarantäne (AQSIQ). Weiterlesen

Kürzung der Direktzahlungen für das Jahr 2014

Jetzt ist es amtlich. D640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio.deie Direktzahlungen für das Antragsjahr 2014 werden gekürzt. Die Landwirte, die einen Freibetrag von 2.000 Euro erhalten, bekommen weniger Beihilfen, als ihnen eigentlich zustehen würde.

Die Europäische Kommission bestätigte in Brüssel, dass die Landwirte für 2014 knapp 1,3 Prozent weniger Beihilfen bekommen. Schuld daran sind die Ukraine-Krise und die knappen EU-Kassen. Die durch die Kürzungen gewonnenen Gelder sollen jetzt in die Krisenreserve für Marktmaßnahmen fließen und auf 433 Millionen Euro aufgefüllt werden. Weiterlesen

H5N8-Virus in Wildvogel in Deutschland nachgewiesen

Zum ersten Mal wurde in Eu696119_web_R_K_by_Wolfgang Dirscherl_pixelio.deropa der Vogelgrippe-Virus vom Subtyp H5N8 amtlich außerhalb der Nutztierhaltung nachgewiesen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde der infizierte Wildvogel bei einem Monitoring entdeckt. Währenddessen ist in den Niederlanden der dritte infizierte Geflügelmastbetrieb bestätigt worden.

Am Samstagabend bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) den gefährlichen Vogelgrippe-Virus vom Subtyp H5N8 bei einer Wildente in Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen eines Monitoring für Wildvögel im Landkreis Vorpommern Rügen wurde die infizierte Knickente außerhalb des mecklenburgischen Sperrbezirks gefunden. Weiterlesen

Vogelgrippe breitet sich weiter aus – Neuer Betrieb in den Niederlanden infiziert

In den Niederlanden ist einshutterstock_98591267_small weiterer Fall der Vogelgrippe aufgetreten. Auf einem Legehennenbetrieb in Tel Aar wurde die Geflügelpest nachgewiesen. Vor wenigen Wochen wurde der gefährliche und hoch ansteckende Vogelgrippevirus vom Subtyp H5N8 bereits in Deutschland, England und dem niederländischen Gouda dokumentiert. Forscher halten die bisherige Verbreitung des Virus durch Zugvögel unwahrscheinlich und sehen die Gründe im Handel und der Massentierhaltung.

Ein Legehennenmastbetrieb im niederländischen Tel Aar ist nach Gouda nun schon der zweite Betrieb, der in den Niederlanden mit einem gefährlichen Vogelgrippevirus infiziert wurde. Derzeitig wird noch untersucht, ob es sich dabei um den Asia-Virus vom Subtyp H5N8 handelt. Weiterlesen