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Initiative Tierwohl startet ohne Eingreifen des Kartellamts

Dem Start der shutterstock_113884063_BeitragInitiative Tierwohl steht nun nichts mehr im Wege. Wie der Präsident des niedersächsischen Landvolks Werner Hilse beim Veredelungstag des Deutschen Bauernverbandes mitteilte, sehe das Kartellamt „keinen Anlass einzugreifen“. Zusätzliche Gewinne für die Schweinebauern seien allerdings nicht zu erwarten.

Weiter berichtete Hilse auf der Veranstaltung in Cloppenburg Ende September, dass die Initiative im Jahr 2015 starten werde. Weiterlesen

Bayern gegen neue Dünge- und Anlagenverordnung

Mit einem klaren Nein hat Düngungsich das Bundesland Bayern gegen die Neuregelungen bei der Dünge- und Anlagenverordnung positioniert. In Zusammenarbeit mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will man zeitnah gegen die Pläne vorgehen, die in rot-grün-regierten Bundesländern durchgesetzt werden sollen.

Die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft Marlene Mortler betonte, dass die geplante Novellierung der Dünge- und Bundesanlageverordnung nicht hinnehmbar sei. Es gehe dabei vor allem um „Bürokratiemonster“ wie die Hof-Tor-Bilanz und die unverhältnismäßig ausgeweiteten Sperrzeiten für das Ausbringen von Dünger. Weiterlesen

EU-Agrarkommissar Hogan für mehr Exporte

shutterstock_106958477_BeitragDer neue EU-Agrarkommissar Phil Hogan sprach sich in einer öffentlichen Anhörung für eine stärkere Exportorientierung der europäischen Landwirtschaft aus. Politiker der Grünen kritisierten den Vorschlag, da sie darin ein Hindernis für ihre Greening-Bemühungen sehen.

Die Anhörung des EU-Agrarministers durch die Parlamentsabgeordneten fand am Donnerstag statt. Im Zuge der kritischen Befragung sprach sich der Ire für eine Landwirtschaft aus, die stärker markt- und exportorientiert ist als jetzt. Die Abschaffung von Produktionsbeschränkungen sei eine „Chance“, so Hogan. In puncto Marktliberalisierung zeigte sich der Kommissar zufrieden mit der Abschaffung der Garantiemengenregelung. Man solle das Wegfallen der Quoten als Möglichkeit begreifen, neue lukrative Märkte zu erschließen. Weiterlesen

Tierschutzmaßnahmen ohne klare Linie

Einmal mehr übte der PrSChaf_Beitragäsident des Thünen-Instituts (TI) Prof. Dr. Folkhard Isermeyer Kritik an mangelhaft abgestimmten Tierschutzmaßnahmen. Die vielen Maßnahmen und Initiativen folgten keiner „übergeordneten Strategie“. Im Zuge seiner Ansprache rief er vor allem Politik und Wirtschaft auf, aus der „verwirrenden Optionen-Vielfalt“ die geeigneten Maßnahmen auszuwählen.

Hierzu müssen Bundesregierung, Länderregierungen und Wirtschaft allerdings erst einmal in einen transparenten Dialog treten. Bislang habe es noch keinen systematischen Orientierungsprozess gegeben, in dessen Rahmen eine Strategie ausgearbeitet werden könnte. Weiterlesen

Europäischer Schweinemarkt in der Krise

Angesichts der jüngsshutterstock_117456790_Beitragten Preisstürze auf dem Schweinemarkt sieht die EU die Branche in ernsthafter Gefahr. Allein im September sanken die Notierungen in den führenden europäischen Produzentenländern um bis zu 21 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht. Experten erklären, dass die Produktion an vielen Standorten nicht mehr kostendeckend sei.

Nicht minder pessimistisch zeigen sich die Schlachtbetriebe selbst. Laut aktueller Marktanalysen drücken die fallenden Preise und die niedrigen Absätze die Margen so sehr wie noch nie. Weiterlesen

Neugestaltung der Hofabgabeklausel nimmt Formen an

In der Diskussshutterstock_146724557_Beitragion um die Alterssicherung der Landwirte (AdL) ist man offenbar einen großen Schritt weitergekommen. So bot Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt allen über 65-jährigen Landwirten, die ihre Betriebe weiter bewirtschaften wollen, eine befristete Teilrente an.

Laut aktuellem Stand soll die Rente mit einem 50-prozentigen Abschlag den Landwirten für 24 Monate zur Verfügung stehen. Die Leistung beschränkt sich allerdings nur auf Landwirte, die eine Fläche von mindestens 16 ha bewirtschaften. Darüber hinaus will Schmidt den Rückbehalt beim Erreichen des 65ten Lebensjahres auf 8 ha anheben. Derzeit liegt er noch bei 2 ha. Weiterlesen

WWF: Menschen überbeanspruchen Ressourcen der Erde

Am Dienstag veröffentlichte d482337_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_ie WWF ihren aktuellen Bericht zur ökologischen Lage des Planeten. Demnach verbrauchen alle Menschen rund 50 Prozent mehr Ressourcen als die Erde dauerhaft zu bieten imstande ist. Sollte sich nicht auf absehbare Zeit etwas ändern, so der Tenor des „Living Planet Report“, würde man bereits im Jahr 2030 zwei Erden benötigen, um den Bedarf aller Menschen zu decken.

Bezug nehmend auf den Bericht zitierte der Spiegel, dass in diesem Fall auch die Artenvielfalt massiv zurückgehen werde. Parallel dazu werden nie gemessene Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosphäre gemessen. Renommierte Wissenschaftler betonen, dass die Erwärmung des Planeten die Ressourcenproblematik noch weiter verschärfen werde. Weiterlesen

Krisen auf dem Obst- und Gemüsemarkt sollen transparenter bewältigt werden

Die Europäische Kom shutterstock_82612867_Beitragmission will Obergrenzen für Krisenbeihilfen an Obst- und Gemüseproduzenten einführen. Die länder- und produktabhängigen Obergrenzen sollen sich am Umfang der bisherigen Exporte an Russland orientieren. Dies gab ein Sprecher der Behörde in Brüssel bekannt.

Die Beihilfesätze sollen im Rahmen der Maßnahmen gleich bleiben. Das gilt auch für die stärkere Förderung landwirtschaftlicher Erzeuger. Die EU gewährt die Unterstützung vor allem für Nichternten, Grünernten und Marktrücknahmen. Weiter werde man eine Grundreserve einrichten, die allen Mitgliedern der EU zur Verfügung stehe. Dabei wies der Sprecher besonders darauf hin, dass es sich um ein gänzlich neues Programm handele, das mit frischem Geld finanziert wird.

Erst Mitte September stoppte die EU-Beihilfen in Höhe von 125 Millionen Euro, die für die Stabilisierung der Märkte vorgesehen waren. Grund war die große Zahl eingehender Anträge. Überdies zweifelte Brüssel bei vielen Forderungen an der Berechtigung. Trotz des überarbeiteten Programms sollen Anträge, die vor dem 9. September eingegangen sind, weiter geprüft werden. Weiterlesen

Bundeskartellamt überprüft Lebensmitteleinzelhandel

In dieser Woche veröffentlicshutterstock_107573939_beitraghte das Bundeskartellamt seinen Bericht zur Nachfragekonzentration im Lebensmitteleinzelhandel. In der Studie zeichnete sich eine deutliche Verschlechterung der Wettbewerbsbedingungen zwischen Einzelhandelskonzernen und den Lieferanten ab.

Der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt erklärte im Zuge der Veröffentlichung, dass der Lebensmittelhandel in Deutschland ein „stark konzentrierter Markt“ sei, der im Wesentlichen von den Branchengrößen Edeka, Aldi, Rewe, Kaufland und der Schwarz-Gruppe dominiert werde. Weiterlesen

Mehr Förderung für Landwirte in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz kan640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio.den mit der Neuverteilung der europäischen Agrarförderungen zufrieden sein. Eigenen Angaben zufolge hat das Bundesland „ein sattes Plus in Höhe von 180 Millionen Euro rausgeholt“. Weiter berichtete Agrarministerin Ulrike Höfken am Mittwoch, dass besonders die mittelständischen Landwirtschaftsbetriebe höhere Prämien erhalten.

Höfken betonte damit einmal mehr, dass sie ihre Ziele erreicht habe. So sei es ihr und ihren Mitarbeitern zu verdanken, dass kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe von einem Zuschlag für die ersten 46 ha profitieren. Weiterlesen