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50% der Bauern mit EU-Agrarreform unzufrieden

shutterstock_63692626_BeitragDen jüngsten Erhebungen des Konjunkturbarometers Agrar zufolge ist die Hälfte der deutschen Landwirte unzufrieden mit der Umsetzung der Reform der EU-Direktzahlungen. Lediglich 8% gaben an, die Änderungen zu befürworten. Für 42% der Befragten seien die Konsequenzen des neuen Direktzahlungssystems noch nicht absehbar.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) zeigte sich angesichts dieser Ergebnisse beunruhigt. Es sei dringend an der Zeit, unbürokratische, praxisnahe und rasche Änderungen durchzusetzen. Dies gelte umso mehr, da die Anbauentscheidungen der Landwirte für den Herbst unmittelbar bevorstehen.

Der Großteil der 50%, die negative Folgen aus dem neuen Direktzahlungssystem entwachsen sehen, beklagen die Auflagen. Die neuen Regeln seien zu bürokratisch und praxisfern. Betriebswirtschaftliche Argumente für die Unzufriedenheit mit der Reform gab es indes nur vereinzelt. Das ist umso verwunderlicher, als ja die meisten Landwirte mehr oder minder stark von den wirtschaftlichen Auswirkungen betroffen sind. Weiterlesen

Gespräche über EU-Freihandelsabkommen mit Kanada abgeschlossen

325771_original_R_K_by_Miroslaw_pixelio.deVertreter der Europäischen Kommission und der kanadischen Regierung haben ihre Arbeit an einem umfangreichen Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) Anfang August zu Ende gebracht. Wie ein Sprecher der EU bekannt gab, werde man das Abkommen in den nächsten Wochen von den EU-Mitgliedern und den offiziellen kanadischen Stellen prüfen lassen. Die Ratifizierung wolle man beim EU-Kanada-Gipfel Ende September offiziell auf den Weg bringen.

Die Bundesregierung äußerte sich in der Vergangenheit mehrfach Weiterlesen

Landvolk Sachsen geht gegen antibiotikaresistente Keime vor

669203_original_R_by_Harald Schottner_pixelioDas Landvolk Niedersachsen sprach sich für eine Zusammenarbeit der Human- und Veterinärmedizin gegen die Ausbreitung antibiotikaresistenter Keime aus. Dabei betonte der Landesbauernverband, dass die Nutztierhaltung nicht allein für das Auftreten der gefährlichen Keime verantwortlich gemacht werden kann.

Der Verband bezog sich auf Studien des Robert-Koch-Instituts, demnach der antibiotikaresistente Staphylococcus aureus aus der Viehhaltung nur selten zu Infektionen bei Menschen geführt habe. Weiterhin hätten Studien gezeigt, dass die resistenten Krankenhauskeime (haMRSA) auch bei Hunden und Katzen auftreten. Weiter berief sich der Verband auf Studien der Freien Universität Berlin, demnach das ständige Zusammenleben von Menschen und Haustieren zu einem stetigen Austausch des haMRSA-Stammes und einer damit verbundenen Resistenz geführt habe. Eine Verbreitung multiresistenter Erreger über den Fleischgenuss Weiterlesen

Russischer Importstopp trifft deutsche Landwirtschaft schwer

680191_original_R_by_gabriele Planthaber_pixelio_BeitragDie Wirkungen des russischen Embargos auf die deutsche Landwirtschaft sind laut Agrarmarkt-Informations-Gesellschaft (AMI) nicht zu unterschätzen. Gehen auch nur 2,2 Prozent der Ausfuhren in die Bundesrepublik, seien es vor allem die indirekten Folgen, die sich massiv auf alle wichtigen Exportstaaten der USA und der EU auswirken.

So war Russland für Länder wie Polen und Griechenland bisher ein wichtiger Kunde. Wegen des Ausfalls der Exporte müssen Warenströme in großem Umfang Weiterlesen

NRW stärkt Ökolandbau

BIO_BeitragMit einer EU-Förderung von 1,1 Milliarden Euro will Nordrhein-Westfalen den Ökolandbau stärken. So soll es bei der Umstellung der Ackerfläche zu Beginn 520 Euro je Hektar geben. Auch für die Erhaltung bestehender Flächen, Kontrollzuschüsse und Umstellungen auf Dauergrünflächen sollen Fördermittel bereitgestellt werden.

„Jetzt ist Brüssel am Zug“ erklärte Agrarminister Johannes Remmel letzte Woche in Düsseldorf. Während die EU den Programmentwurf nun genauestens prüfe, hoffe man, noch in diesem Jahr eine Zusage zu erhalten. Mit EU-Fördergeldern in Höhe von 1,1 Milliarden Euro soll vor allem der nordrhein-westfälische Ökolandbau unterstützt werden. Weiterlesen

Neue Rekorde bei der Rapsernte erwartet

shutterstock_105549059_BeitragFür den europäischen Rapsanbau sieht es dieses Jahr sehr gut aus. Viele Analysten sind sich einig, dass es einen neuen Höchststand geben wird. Besonders in Deutschland erwartet man deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr.

Ein neuer europäischer Rekord bei der Rapsernte scheint nur mehr eine Frage der Zeit sein. Dies wird erhebliche Konsequenzen für die Preise und die Versorgung haben. Zum Ende letzten Monats haben die Experten des deutsch-amerikanischen Getreidegroßhändlers ADM die Produktionsprognose noch einmal deutlich angehoben. Aktuell liegt sie bei 23 Millionen Tonnen.

Nur geringfügig niedriger lagen andere europäische Analysten wie Strategie Grains. Nach einer Korrektur von 0,4 Millionen Tonnen nach oben erwarten sie ein Erntevolumen von 22,9 Millionen Tonnen. Auch die EU-Kommission zeigte sich optimistisch. Weiterlesen

Durchschnittsverdienst von Frauen in der Landwirtschaft 4,19 Euro niedriger

shutterstock_100111037_BeitragAbermals mahnte der Deutsche LandFrauenverband die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen in der Landwirtschaft an. Man halte es für erschreckend, dass der durchschnittliche Stundenlohn einer Frau mit 15,56 Euro noch immer um ganze 4,19 Euro niedriger liegt als bei Männern.

Während diese durchschnittlich 19,84 Euro pro Stunde verdienen, fragt sich die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes Brigitte Scherb, ob man auf dem richtigen Weg sei. Die „mikroskopisch kleinen Verbesserungen“ seien dabei längst nicht ausreichend. Bezug nehmend auf die anhaltenden Diskussionen und Weiterlesen

Neues Genom-Projekt für Kühe

shutterstock_93601747_beitragMit dem internationalen „1.000-Bullen-Genom-Projekt“ soll es künftig einfacher werden, spezifische Merkmale von Fleisch- und Milchrindern zu züchten. Die Ergebnisse der ersten Projektphase wurden nun im Magazin „Nature Genetics“ veröffentlicht.

Die Forscher erklärten, dass künftige Zuchtprogramme von den neuen Daten profitieren können. Mit ihnen sei es möglich Erbschäden zu verringern oder ganz auszuschließen. Auf diese Weise lassen sich nicht nur die Erträge in der Fleisch- und Milchwirtschaft erhöhen, sondern auch die Gesundheit der Tiere fördern.

Wie Prof. Dr. Ruedi Fries vom Lehrstuhl für Tierzucht an der Technischen Universität München erklärte, habe es eine derart umfassende Sequenzierung des Genoms von Nutztieren noch nie gegeben. Weiterlesen

Unterschiedliche Entwicklung beim Mais

shutterstock_151273463_BeitragIn diesem Jahr entwickelt sich der Mais in vielen Regionen Deutschlands sehr unterschiedlich. Während manche Pflanzen sehr schnell wachsen und sich prächtig entwickeln, sich andere Maispflanzen noch sehr klein und kümmerlich. Der Grund für diese enormen Unterschiede ist den Bauern jedoch unklar. In manchen Regionen fehlt es an Niederschlägen. Andere Gebiete waren starken Unwettern ausgesetzt, die den Pflanzen zu schaffen machen.

Die Landwirtschaft geht in diesem Jahr von einem mittelmäßigen bis sehr guten Ertrag an Maispflanzen aus. Der Ertrag richtet sich dabei nach der jeweiligen Region. Bestätigt wurde diese Theorie durch eine Umfrage Weiterlesen

Landwirtschaftliche Nutzflächen nehmen seit 2013 zu

shutterstock_39094162_BeitragDeutschland zeigt einen Anstieg der landwirtschaftlichen Nutzfläche. So haben sich die genutzten Flächen dieses Jahres im Vergleich zu 2013 noch erhöht. Deutschland erreicht damit wieder einen Höchststand an diesen Flächen und Feldern seit 2009.

Die aktuellen Zahlen gehen auf der Bodennutzungserhebung hervor. Das Statistische Bundesamt veröffentliche in dieser Woche die Zahlen des Jahres 2014. Somit erreicht Deutschland bundesweit eine landwirtschaftlich genutzte Fläche von insgesamt 16,750 Millionen ha. Weiterlesen