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Hähnchenmast von ILT-Virus bedroht

Im mittleren Eshutterstock_100201472_beitragmsland grassiert derzeit die hochansteckende Laryngotracheitis. Die durch einen Herpesvirus hervorgerufene Erkrankung hat sich laut Bauernverband bereits in über 40 Hähnchenmastbetrieben in der Region Haren/Meppen ausgebreitet.

Wie das Wochenblatt Westfalen-Lippe berichtete, haben Halter, Brütereien, Veterinärmediziner und Integrationspartner freiwillig einen Aktionsplan erstellt. Auf diese Weise wolle man der sehr schnellen Verbreitung des Virus Einhalt gebieten. Auch die Betriebe, bei denen das Problem bisher nicht aufgetreten ist, wollen mithelfen, den Virus zu eliminieren. Weiterlesen

Copa fordert bessere Unterstützung der Schweinefleischerzeuger

shutterstock_90615604_smallDas russische Importverbot wirkt sich nach wie vor gravierend auf die Umsätze der europäischen Schweinefleischproduzenten aus. Um Landwirte und landwirtschaftliche Genossenschaften besser zu entlasten, forderte Copa-Präsident Maat gestern neue Hilfen, die weit über die bisherigen Maßnahmen der EU hinausgehen.

Wie Maat gestern in Luxemburg mitteilte, sei es nicht die Landwirtschaft der EU, die für die Krise verantwortlich ist. Vielmehr handele es sich um internationale Politik. Bauern und Genossenschaften müssten entsprechend unterstützt und mit finanziellen Mitteln versorgt werden. Weiterlesen

Deutsche Landwirte blicken pessimistisch in die Zukunft

Jüngsten Ergebnissen des D655993_original_R_K_by_Oliver Mohr_pixelio.deBV-Konjunkturbarometers zufolge schätzen deutsche Landwirte ihre wirtschaftliche Situation deutlich schlechter ein als in den Vormonaten. Grund dafür sind die niedrigen Erzeugerpreise in der Schweine-, Milch- und Getreidewirtschaft.

Im September 2014 schätzen die Landwirte nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihre aktuelle wirtschaftliche Situation schlecht ein. Weiterlesen

Bundeslandwirtschaftsminister gegen Preissenkungen

Bundesagrarminister Christi640784_original_R_K_B_by_Uwe Schlick_pixelio.dean Schmidt äußerte sich kritisch über den geplanten Verkauf der Kaiser’s-Supermarktkette von Tengelmanns an Edeka. Auch die jüngsten Preissenkungen bei Discounter Aldi mahnte er an.

Schmidt wies darauf hin, dass die „Konzentration im Lebensmittel-Einzelhandel ohnehin bereits groß“ sei. Nun müsse das Kartellamt entscheiden, so der Minister im Gespräch mit der „Bild am Sonntag“. Es gebe einen starken Wettbewerb unter wenigen Anbietern. Eine solche Entwicklung könne den Interessen der Verbraucher nur zuwider laufen. Es wachse die Gefahr, dass einige wenige Unternehmen die Preis nach Gutdünken diktieren. Weiterlesen

Initiative Tierwohl startet ohne Eingreifen des Kartellamts

Dem Start der shutterstock_113884063_BeitragInitiative Tierwohl steht nun nichts mehr im Wege. Wie der Präsident des niedersächsischen Landvolks Werner Hilse beim Veredelungstag des Deutschen Bauernverbandes mitteilte, sehe das Kartellamt „keinen Anlass einzugreifen“. Zusätzliche Gewinne für die Schweinebauern seien allerdings nicht zu erwarten.

Weiter berichtete Hilse auf der Veranstaltung in Cloppenburg Ende September, dass die Initiative im Jahr 2015 starten werde. Weiterlesen

Bayern gegen neue Dünge- und Anlagenverordnung

Mit einem klaren Nein hat Düngungsich das Bundesland Bayern gegen die Neuregelungen bei der Dünge- und Anlagenverordnung positioniert. In Zusammenarbeit mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will man zeitnah gegen die Pläne vorgehen, die in rot-grün-regierten Bundesländern durchgesetzt werden sollen.

Die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft Marlene Mortler betonte, dass die geplante Novellierung der Dünge- und Bundesanlageverordnung nicht hinnehmbar sei. Es gehe dabei vor allem um „Bürokratiemonster“ wie die Hof-Tor-Bilanz und die unverhältnismäßig ausgeweiteten Sperrzeiten für das Ausbringen von Dünger. Weiterlesen

EU-Agrarkommissar Hogan für mehr Exporte

shutterstock_106958477_BeitragDer neue EU-Agrarkommissar Phil Hogan sprach sich in einer öffentlichen Anhörung für eine stärkere Exportorientierung der europäischen Landwirtschaft aus. Politiker der Grünen kritisierten den Vorschlag, da sie darin ein Hindernis für ihre Greening-Bemühungen sehen.

Die Anhörung des EU-Agrarministers durch die Parlamentsabgeordneten fand am Donnerstag statt. Im Zuge der kritischen Befragung sprach sich der Ire für eine Landwirtschaft aus, die stärker markt- und exportorientiert ist als jetzt. Die Abschaffung von Produktionsbeschränkungen sei eine „Chance“, so Hogan. In puncto Marktliberalisierung zeigte sich der Kommissar zufrieden mit der Abschaffung der Garantiemengenregelung. Man solle das Wegfallen der Quoten als Möglichkeit begreifen, neue lukrative Märkte zu erschließen. Weiterlesen

Tierschutzmaßnahmen ohne klare Linie

Einmal mehr übte der PrSChaf_Beitragäsident des Thünen-Instituts (TI) Prof. Dr. Folkhard Isermeyer Kritik an mangelhaft abgestimmten Tierschutzmaßnahmen. Die vielen Maßnahmen und Initiativen folgten keiner „übergeordneten Strategie“. Im Zuge seiner Ansprache rief er vor allem Politik und Wirtschaft auf, aus der „verwirrenden Optionen-Vielfalt“ die geeigneten Maßnahmen auszuwählen.

Hierzu müssen Bundesregierung, Länderregierungen und Wirtschaft allerdings erst einmal in einen transparenten Dialog treten. Bislang habe es noch keinen systematischen Orientierungsprozess gegeben, in dessen Rahmen eine Strategie ausgearbeitet werden könnte. Weiterlesen

Europäischer Schweinemarkt in der Krise

Angesichts der jüngsshutterstock_117456790_Beitragten Preisstürze auf dem Schweinemarkt sieht die EU die Branche in ernsthafter Gefahr. Allein im September sanken die Notierungen in den führenden europäischen Produzentenländern um bis zu 21 Cent je Kilogramm Schlachtgewicht. Experten erklären, dass die Produktion an vielen Standorten nicht mehr kostendeckend sei.

Nicht minder pessimistisch zeigen sich die Schlachtbetriebe selbst. Laut aktueller Marktanalysen drücken die fallenden Preise und die niedrigen Absätze die Margen so sehr wie noch nie. Weiterlesen

Neugestaltung der Hofabgabeklausel nimmt Formen an

In der Diskussshutterstock_146724557_Beitragion um die Alterssicherung der Landwirte (AdL) ist man offenbar einen großen Schritt weitergekommen. So bot Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt allen über 65-jährigen Landwirten, die ihre Betriebe weiter bewirtschaften wollen, eine befristete Teilrente an.

Laut aktuellem Stand soll die Rente mit einem 50-prozentigen Abschlag den Landwirten für 24 Monate zur Verfügung stehen. Die Leistung beschränkt sich allerdings nur auf Landwirte, die eine Fläche von mindestens 16 ha bewirtschaften. Darüber hinaus will Schmidt den Rückbehalt beim Erreichen des 65ten Lebensjahres auf 8 ha anheben. Derzeit liegt er noch bei 2 ha. Weiterlesen