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	<title>Corporate Blog der agrar-direct GmbH</title>
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	<description>News, Produkte und Neuigkeiten rund um den Webshop von agrar-direct</description>
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		<title>Frankreich: Parkinson als Berufskrankheit von Landwirten anerkannt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rschwarzkopf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der französische Agrarminister Bruno Le Maire besiegelte mit seiner Unterschrift die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit für Landwirte. Es wird angenommen, dass die Krankheit durch Pestizide ausgelöst wird. Allerdings können nun nicht alle Landwirte Schadensersatz verlangen. Für einen Anspruch gelten &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/allgemein/frankreich-parkinson-als-berufskrankheit-von-landwirten-anerkannt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="Ersatzteile für die Bodenbearbeitung günstig und sicher mit agrar-direct !" href="http://www.agrar-direct.de/navigate.do?id=42787&amp;name=Feldspritzenzubehör" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3273" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/557746_web_R_by_Dieter-Schü.jpg" alt="" hspace="6" width="230" height="173" /></a>Der französische Agrarminister Bruno Le Maire besiegelte mit seiner Unterschrift die Anerkennung von Parkinson als Berufskrankheit für Landwirte. Es wird angenommen, dass die Krankheit durch Pestizide ausgelöst wird. Allerdings können nun nicht alle Landwirte Schadensersatz verlangen. Für einen Anspruch gelten bestimmte Bedingungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit Parkinson als Berufskrankheit anerkannt wird, müssen die Landwirte oder ihre Angestellten mindestens zehn Jahre lang mit Pestiziden gearbeitet haben und mit dem Bekämpfungsmittel in Kontakt gekommen sein. Eine weitere Bedingung für die Anerkennung ist, dass spätestens ein Jahr, nachdem die Pestizide verwendet wurden, die Krankheit Parkinson ausgebrochen ist.<span id="more-3272"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Rechtsstreit um den Zusammenhang zwischen Pestiziden und der neurologischen Krankheit Parkinson beschäftigt die Gerichte nun schon einigen Jahren. Ausschlaggebend für den neuen Erlass ist der Lyoner Gerichtsbeschluss im Falle des Bauern Paul François gegen den US-amerikanischen Chemiekonzern Monsanto. Der Landwirt klagte über Vergiftungserscheinungen durch das von dem Unternehmen auf den Markt gebrachte Unkrautvernichtungsmittel Lasso. Vor acht Jahren gelangte das Mittel in sein Gesicht. Ein Jahr lang hatte der mittlerweile 47-Jährige unter Muskelbeschwerden, Schwindel und Kopfschmerzen gelitten. Unter den Symptomen litt auch seine Erwerbsfähigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Meilenstein für die Reaktion der französischen Regierung ist auch die Bekanntgabe von Experten, dass die neurologische Krankheit Parkinson auch durch bestimmte Gifte und Chemikalien ausgelöst werden kann. In einer Zwillingsstudie wurde diese Beobachtung bestätigt. Zu den hochgradig gefährdeten Berufsgruppen gehören neben Landwirten auch Personen, die in der chemischen Reinigung arbeiten, Medizinlaboranten und Menschen, die mit Maschinen arbeiten. Morbus Parkinson wird durch Zittern, Muskelstarre, ein gestörtes Gleichgewichtsgefühl und schließlich Bewegungsunfähigkeit begleitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Bildquelle: Dieter Schütz  / pixelio.de (www.pixelio.de)</p>
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		<title>UN-Abkommen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:05:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rschwarzkopf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einem UN-Abkommen wurden freiwillige Leitlinien zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen beschlossen, die vor allem Entwicklungsländern zugutekommen sollen. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner begrüßt die Leitlinien, die vom Ausschuss für Welternährungssicherung der Vereinten Nationen (CFS) erstellt wurden. Für die „Freiwilligen Leitlinien für die &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/allgemein/un-abkommen-zum-nachhaltigen-umgang-mit-ressourcen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl an Produkten für Landwirtschaft, Heimwerken usw." href="http://www.agrar-direct.de/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3270" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/521254_web_R_K_B_by_Rainer-.jpg" alt="" hspace="6" width="230" height="173" /></a>In einem UN-Abkommen wurden freiwillige Leitlinien zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen beschlossen, die vor allem Entwicklungsländern zugutekommen sollen. Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner begrüßt die Leitlinien, die vom Ausschuss für Welternährungssicherung der Vereinten Nationen (CFS) erstellt wurden. Für die „Freiwilligen Leitlinien für die verantwortungsvolle Verwaltung von Boden- und Landnutzungsrechten, Fischgründen und Wäldern“ wurde einstimmig entschieden.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut Aigner stellen die neuen Leitlinien einen „historischen Meilenstein in der internationalen Entwicklungspolitik dar“. Mit ihnen wird zudem „eine neue Messlatte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen“ gelegt. Das UN-Abkommen regelt nun den Zugang zu Ressourcen und schützt damit auch die Rechte armer Bevölkerungsgruppen.<span id="more-3267"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Für die praktische Umsetzung der Leitlinien, die an vielen Orten existenzsichernd wirken können, müssen nun Investoren, Regierungen, Geberländer und Organisationen sorgen. Das deutsche Bundeslandwirtschaftsministerium soll als gutes Beispiel vorangehen und die „freiwilligen Leitlinien mit konkreten Projekten begleiten und finanziell unterstützen“ so Aigner. Außerdem soll das Einhalten des Abkommens als Bedingung für die bilaterale Zusammenarbeit mit Partnerländern herhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Leitlinien geht es unter anderem um die Gestaltung von Landtransfer-Prozessen, die so ausgeführt werden müssen, dass damit keine Nutzungsrechte oder Menschenrechte verletzt werden. Dazu werden Konsultationen mit der lokalen Bevölkerung und der Folgenabschätzungen vorausgesetzt. Weiterhin sollen durch das Abkommen die Frauenrechte gestärkt werden. Nun sollen Beteiligungsrechte für Frauen und Mädchen stärker berücksichtigt werden, da mehr als die Hälfte der Frauen in ländlichen Gebieten auf den Feldern arbeiten. Auf diese Weise sollen sie mehr Einfluss auf Planungen zur Landnutzung erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt verhandelten die UN-Staaten zusammen mit Wissenschaftlern, Privatfirmen und Beteiligten der Zivilgesellschaft drei Jahre lang über die Leitlinien. Wer sich nun nicht an die Leitlinien hält, muss aufgrund der intensiven Beteiligung aller Parteien damit rechnen, unter Druck gesetzt zu werden.</p>
<p>Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de (www.pixelio.de)</p>
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		<title>Autonomer Feldroboter BoniRob erhält Zukunftspreis</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgewählter Ort 2012]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzenzüchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftspreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Amazonen-Werke in Hasbergen-Gaste können sich über den Zukunftspreis im Rahmen der Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2012“ freuen. Sie haben mit ihrem autonomen Feldroboter BoniRob einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landes geleistet. Das besondere Merkmal des Feldroboters ist seine Präzision. Er &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/autonomer-feldroboter-bonirob-erhalt-zukunftspreis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.agrar-direct.de"><img class="alignleft size-full wp-image-3254" style="border: 0pt none; margin: 6px;" title="www.agrar-direct.de" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/583382_web_R_K_B_by_Erika-Hartmann_pixelio.de_.jpg" alt="" hspace="6" width="268" height="178" /></a>Die Amazonen-Werke in Hasbergen-Gaste können sich über den Zukunftspreis im Rahmen der Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2012“ freuen. Sie haben mit ihrem autonomen Feldroboter BoniRob einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Landes geleistet.</p>
<p>Das besondere Merkmal des Feldroboters ist seine Präzision. Er steuert unzählige Pflanzen an und speichert sowohl ihre Merkmale als auch ihr Erscheinungsbild. Entwickelt wurde der zuverlässige Feldroboter von der Hochschule Osnabrück, deren Team mit dem Unternehmen Robert Bosch und den Amazon-Werken zusammenarbeitete. Da der Roboter die individuellen Pflanzeneigenschaften abspeichert, ist er sogar in der Lage, einzelne Pflanzen schnell wiederzufinden.<span id="more-3253"></span></p>
<p>Damit eignet sich BoniRob vor allem für Feldversuche in der Pflanzenzüchtung, beispielsweise beim Maisanbau. Mit einer modularen Bauweise kann der Roboter aber auch für den Biogemüselandbau verwendet werden.</p>
<p>Zu den innovativen Highlights gehörte auch eine neue Weintrauben-Sortiermaschine für den Steillagenweinbau. Da die Maschine qualitativ minderwertige Bestandteile der Lese selbstständig entfernt, kann die Qualität des Weinbaus sicher gestellt werden. Das Projekt wurde von dem Julius-Kühn Institut und dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (Mosel) und der Firma Clemens Maschinenfabrik ins Leben gerufen.</p>
<p>Der Preis wurde im Zusammenhang mit dem Wettbewerbe „365 Orte im Land der Ideen“ ausgestellt. Er existiert seit 2006 und wurde von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ zusammen mit der Deutschen Bank eingeführt. Jedes Jahr werden, wie der Name des Wettbewerbs bereits andeutet, 365 kreative Projekte prämiert, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Über die Preisvergabe entscheidet eine Expertenjury, die in diesem Jahr 2.000 Bewerbungen sichtete.</p>
<p style="text-align: justify;">(Bildquelle: Erika Hartmann / pixelio.de)</p>
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		<title>Rinderseuche Brucellose in Frankreich ausgebrochen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 06:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Rinderseuche Brucellose ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Frankreich ausgebrochen. Die Krankheit führt bei den Tieren zu Fruchtbarkeitsstörungen. Das Verheerende an der Seuche ist allerdings, dass die Krankheit auch auf den Menschen übertragbar ist. Der Milchviehbetrieb befindet sich im &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/rinderseuche-brucellose-in-frankreich-ausgebrochen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.agrar-direct.de"><img class="alignleft size-full wp-image-3235" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/580682_web_R_K_by_Jetti-Kuhlemann_pixelio.de_.jpg" alt="" hspace="6 " width="210" height="151" /></a>Die Rinderseuche Brucellose ist in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Frankreich ausgebrochen. Die Krankheit führt bei den Tieren zu Fruchtbarkeitsstörungen. Das Verheerende an der Seuche ist allerdings, dass die Krankheit auch auf den Menschen übertragbar ist.</p>
<p>Der Milchviehbetrieb befindet sich im Department Pas-de-Calais in Nordfrankreich. Mehr als 1.000 Rinder sind betroffen. Der Betreiber der Anlage hat schnell reagiert und den Viehbestand gekeult. Diese Nachricht kam nun vom französischen Landwirtschaftsministerium.<span id="more-3233"></span></p>
<p>Vor sieben Jahren galt die Brucellose in Frankreich als ausgerottet. Der letzte Fall wurde im Jahr 2003 gemeldet. Nun kommt die Rinderseuche wieder in das Land. Eine Übertragung zum Menschen und durch den Reiseverkehr zu anderen Ländern ist nicht ausgeschlossen.</p>
<p>Mittlerweile wird auch nach dem Auslöser der Seuche gefahndet. Experten vermuten, dass der Krankheitserreger von lebenden Tieren aus dem benachbarten Belgien eingeschleppt wurde. Dieser Verdacht ist nicht unbegründet, erst vor zwei Monaten wurde die Rinderseuche in Belgien nachgewiesen.</p>
<p>Von der Infektionskrankheit in Frankreich, die bereits im April getestet wurde, hat die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) erst im Mai erfahren. Brucellose gehört zu den Krankheiten, die umgehend angezeigt werden müssen. Die empfohlene Reaktion auf einen Nachweis des Erregers ist die Keulung des kompletten Viehbestandes. Da es sich um eine Zoonose handelt, kann die Infektionskrankheit auch auf den Menschen übertragen werden.</p>
<p>Tiere, die unter Brucellose leiden, werden nicht nur unfruchtbar, sie können auch Euterentzündungen bekommen und die Gefahr von Aborten steigt. Der Erreger kann sich in unpasteurisierter Milch und in Käse mehrere Wochen halten. Zu den Krankheitssymptomen beim Menschen gehören Fieber, Übelkeit, Schüttelfrost und Lymphknotenschwellungen.</p>
<p style="text-align: justify;">(Bildquelle: Jetti Kuhlemann / pixelio.de)</p>
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		<title>GVO: Verunreinigungen beim Mais-Saatgut nehmen ab</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rschwarzkopf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuelle Proben zeigen, dass die Verunreinigung von Mais-Saatgut durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) abgenommen hat. Während im vergangenen Frühjahr rund sieben Prozent der untersuchten Proben positiv auf eine Verunreinigung getestet wurden, waren es in diesem Jahr nur 2,6 Prozent. Die &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/gvo-verunreinigungen-beim-mais-saatgut-nehmen-ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/582632_web_R_K_B_by_Verena-.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3228" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/582632_web_R_K_B_by_Verena-.jpg" alt="" hspace="6" width="230" height="173" /></a>Aktuelle Proben zeigen, dass die Verunreinigung von Mais-Saatgut durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) abgenommen hat. Während im vergangenen Frühjahr rund sieben Prozent der untersuchten Proben positiv auf eine Verunreinigung getestet wurden, waren es in diesem Jahr nur 2,6 Prozent. Die Proben wurden sowohl vom Anbauverband Bioland als auch von der Naturschutzorganisation Greenpeace in Auftrag gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Untersuchung beteiligten sich 12 Bundesländer Deutschlands. Baden-Württemberg hat insgesamt 100 Proben abgeliefert, von denen drei Prozent positiv auf Verunreinigungen getestet wurden. Mit durchschnittlich fünf Proben gaben das Saarland, Rheinland Pfalz und Schleswig-Holstein deutlich weniger Proben ab. Hier konnten keine Beanstandungen gemacht werden. Positiv hervorzuheben ist das Bundesland Sachsen. Von den 35 Proben wurde keine einzige positiv getestet. Genauso viele Proben gab Thüringen ab, hier gab es eine verunreinigte Probe. Den höchsten Anteil an verunreinigten Proben hat Niedersachsen. Von den 72 eingesandten Proben wurden vier – also 5,6 Prozent – positiv auf Verunreinigung getestet.<span id="more-3227"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Unternehmen reagierten auf das Saatgutmonitoring, so nahm laut Stuttgarter Landwirtschaftsministerium das betroffene Unternehmen das Saatgut umgehend vom Markt. Dieser Schritt und das Monitoring zeigen, dass in Deutschland eine gentechnikfreie Landwirtschaft möglich sei. Auch das Kontrollsystem der Bundesländer wurde von den Verantwortlichen der Bundesregierung gelobt. Damit wird Deutschland dem absoluten EU-Genreinheitsverbot beim Saatgut gerecht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Industrie fordert einen Schwellenwert von 0,1 Prozent bei Mais-Saatgut. Das bedeutet eine tatsächliche Menge von rund 100 Gen-Pflanzen pro Hektar. Neben Mais wurden auch Sojabohnen auf Veränderungen untersucht. Betroffene Proben sind nicht zum Anbau innerhalb der EU zugelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tabelle mit den Ergebnissen kann unter <a href="http://media.repro-mayr.de/60/543660.pdf">http://media.repro-mayr.de/60/543660.pdf</a> heruntergeladen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bildquelle: Verena Münch  / pixelio.de (www.pixelio.de)</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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		<title>Pflanzenmarkt: Hohe Preise für Heu und Stroh</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rschwarzkopf</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grasbestände]]></category>
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		<description><![CDATA[Experten gehen davon aus, dass die derzeit hohen Preise für Heu und Stroh auch nach dem ersten Grünlandschnitt in einigen deutschen Regionen bestehen bleiben. Wann genau gemäht wird, hängt von den Witterungsbedingungen ab. In vielen Orten Deutschlands geht man mit &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/pflanzenmarkt-hohe-preise-fur-heu-und-stroh/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="Bodenbearbeitung nicht ohne agrar-direct - zuverlässig und günstig!" href="http://www.agrar-direct.de/navigate.do?id=42811&amp;name=Bodenbearbeitung" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3220" style="border: 0pt none; margin: 6px;" title="578744_web_R_K_B_by_Gerd-Al" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/578744_web_R_K_B_by_Gerd-Al.jpg" alt="" hspace="6" width="230" height="154" /></a>Experten gehen davon aus, dass die derzeit hohen Preise für Heu und Stroh auch nach dem ersten Grünlandschnitt in einigen deutschen Regionen bestehen bleiben. Wann genau gemäht wird, hängt von den Witterungsbedingungen ab.</p>
<p style="text-align: justify;">In vielen Orten Deutschlands geht man mit verhaltenen Ertragsprognosen auf die Heuernte zu. Grund: Die Grasbestände wurden durch den strengen Winter stark beeinflusst. Somit wird der Trend für steigende Stroh- und Heupreise der letzten zwei Jahre weiter gehen. Die Heuknappheit führte im letzten Jahr dazu, dass Raufutterbörsen von den Landwirtschaftsverbänden errichtet wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Heu-Rundballen müssen derzeit rund 18 Euro gezahlt werden. Große Ballen aus dem hochwertigen 1. Schnitt kosten sogar bis zu 23 Euro. Die Ballen aus dem 2. Schnitt liegen preislich zwischen 17 und 19 Euro. Sobald der Verkauf der Restbestände beginnt, könne sich hier aber die Lage entspannen. Die Heuknappheit hat auf der anderen Seite aber für niedrige Lagerbestände gesorgt. Die Wetterbedingungen haben aber auch dazu geführt, dass mehr Tiere auf den Weisen grasen, die Nachfrage ist also nicht so hoch.<span id="more-3219"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Preis für 100 Kilogramm Weizenstroh liegt derzeit bei bis zu 14,50 Euro. Ähnlich sieht es bei Gersten- und Roggenstroh aus. Aufgrund der steigenden Dünger- und Energiepreise werden sich die Strohpreise in den nächsten Jahren nicht nach unten bewegen. Da Stroh vermehrt zur Energiegewinnung eingesetzt wird, steigt darüber hinaus die Nachfrage.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Landwirte beklagen, dass vor allem hochwertiges Stroh knapp ist. Der <a title="Zentralverband deutscher Schweineproduktion (ZDS)" href="http://www.zds-bonn.de/" target="_blank">Zentralverband deutscher Schweineproduktion (ZDS) </a>berichtete, dass sie beim Stroh des letzten Jahres Qualitätsmängel feststellen konnten. Das Problem: Im Stroh können sich Krankheitserreger verstecken, die beispielsweise zu Brucellose, Salmonellose oder anderen Seuchen führen. Ende letzten Jahres wurde sogar vor Strohmehl aus der Türkei gewarnt. Weitere nichtdeutsche Lieferanten für Strohmehl sind die Niederlande und Belgien.</p>
<p style="text-align: justify;">Bildquelle: Gerd Altmann  / pixelio.de (www.pixelio.de)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schädlinge wie der Apfelwickler profitieren vom Klimawandel</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelwickler]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflanzenschutzmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schädlinge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Klimawandel sorgt dafür, dass immer mehr Schadinsekten einwandern, da sie sich auch an anderen Orten wohlfühlen. Eine weitere Begleiterscheinung des Klimawandels ist die Vermehrung heimischer Schädlinge. Für die Hersteller von Bekämpfungsmitteln stellt diese Entwicklung eine große Herausforderung dar. Agroscope &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/schadlinge-wie-der-apfelwickler-profitieren-vom-klimawandel/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.agrar-direct.de/navigate.do?id=24841&amp;name=Biologischer+Insektenkiller+MASTA-KILL"><img class="alignleft size-full wp-image-3211" style="border: 0pt none; margin: 6px;" title="Kampf den Insekten! www.agrar-direct.de" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/MasterKill.jpg" alt="" hspace="6" width="106" height="234" /></a>Der Klimawandel sorgt dafür, dass immer mehr Schadinsekten einwandern, da sie sich auch an anderen Orten wohlfühlen. Eine weitere Begleiterscheinung des Klimawandels ist die Vermehrung heimischer Schädlinge. Für die Hersteller von Bekämpfungsmitteln stellt diese Entwicklung eine große Herausforderung dar. Agroscope untersuchte zusammen mit MeteoSchweiz anhand von Computersimulationen, wie sich Apfelwickler zukünftig vermehren und verbreiten – und welche Schäden sie anrichten. Die Analyse kam zu erschreckenden Ergebnissen. Fakt ist, dass Schädlinge wie der Apfelwickler deutlich länger in den Obstanlagen verweilen. Damit werden nachhaltige Bekämpfungsstrategien wichtiger denn je.</p>
<p>Ausgehend von den angenommenen Klimaszenarien für die Schweiz und den anerkannten langjährigen Wetterdaten simulierten die Experten der MeteoSchweiz Szenarien für zehn Obstbaustandorte. Während die ersten Apfelwickler jetzt ihren Weg in die nördliche Schweiz aufnehmen, kann anhand des Wettergenerators gezeigt werden, dass der Flugbeginn zukünftig zwei Wochen früher stattfinden wird. Auch mit einer Erhöhung der Generationen muss gerechnet werden. Die Forscher gehen davon aus, dass bis zu drei Generationen der Schädlinge vorkommen können. Dadurch verlängert sich auch der Bekämpfungszeitraum.<span id="more-3210"></span></p>
<p>Das Problem: Ein häufigerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln führt dazu, dass die Populationen Resistenzen aufbauen. Unerwünschte Nebenwirkungen sind ebenfalls nicht auszuschließen. Hersteller von Bekämpfungsmitteln müssen nach neuen Lösungen suchen, bei der erfolgreiche Methoden miteinander verknüpft und weiter verbessert werden. Damit das Obst nicht beeinträchtigt wird, müssen Pflanzenschutzmaßnahmen getroffen werden. Hersteller müssen außerdem die Bekämpfungsmittel auf den Schädling und seinen Entwicklungszustand abstimmen. Als besonders umweltfreundlich gelten Methoden auf Pheromon-Basis, mit der die männlichen Apfelwickler verwirrt werden. Weitere Bekämpfungsmethoden sind Insektenwachstumsregulatoren und Viruspräparate.</p>
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		<title>Deutscher Bauernverband fordert Schutz von landwirtschaftlichen Flächen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles aus der Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutscher Bauernverband]]></category>
		<category><![CDATA[Entsiegelung]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftsfläche]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz von landwirtschaftlichen Flächen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schutz von landwirtschaftlichen Flächen soll endlich auch im Gesetz verankert sein, forderte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Das Problem: Siedlungen und Verkehr sind für einen hohen Flächenverbrauch verantwortlich. Hierbei handelt es &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/aktuelles-aus-der-landwirtschaft/deutscher-bauernverband-fordert-schutz-von-landwirtschaftlichen-flachen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/287002_web_R_K_by_Burkhard-Möbis_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3203" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/287002_web_R_K_by_Burkhard-Möbis_pixelio.de_.jpg" alt="" hspace="6" width="220" height="140" /></a>Der Schutz von landwirtschaftlichen Flächen soll endlich auch im Gesetz verankert sein, forderte Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Das Problem: Siedlungen und Verkehr sind für einen hohen Flächenverbrauch verantwortlich. Hierbei handelt es sich um Flächen, die auch für die Landwirtschaft genutzt werden könnten.</p>
<p>Laut Nationaler Nachhaltigkeitsstrategie sollte der Flächenverbrauch in Deutschland unter 30 Hektar pro Jahr pro Tag liegen. Tatsächlich werden täglich bis zu 87 Hektar überbaut oder versiegelt, also fast dreimal so viel wie gefordert. Drastisch gesprochen gehen pro Stunde vier Hektar an Landwirtschaftsfläche verloren, auf der Lebensmittel angebaut werden oder Pflanzen für die Bioenergie gedeihen könnten. Mittlerweile haben sich mehr als 212.000 Bürger und Landwirte für einen Schutz der Landwirtschaftsfläche ausgesprochen. Mit der Petition wandte sich der DBV an den Ausschuss. Im Gegensatz zum Wald werden landwirtschaftliche Flächen nicht geschützt. Es gibt keine Programme zum Erhalt bzw. zur Vermehrung der Nutzfläche.<span id="more-3201"></span></p>
<p>Der Bauernpräsident fordert eine wirksame Schutzklausel, die fest im Landwirtschaftsgesetz verankert ist. Die landwirtschaftliche Nutzfläche stellt die Grundlage für die Lebensmittelproduktion dar und ihr muss daher ein hoher Stellenwert beigemessen werden. Auf der anderen Seite soll aber auch die kommunale Infrastrukturentwicklung beibehalten werden. In der Planung müsste aber eine Entsiegelung ungenutzter Areale verstärkt werden, allein aus Kosten- und Demografiegründen ist diese Verhaltensweise wichtig. Im Bundesnaturschutzgesetz ist eine solche Entsiegelung bereits vorgeschrieben, sie wird aber nicht vorrangig behandelt. Dagegen wird die Versiegelung von Landwirtschaftsflächen weiter vorangetrieben. Die Ausgestaltung der Nutzfläche muss intelligent und flächenschonend vorgenommen werden, dabei haben Naturschutzmaßnahmen Vorrang vor der landwirtschaftlichen Nutzung.</p>
<p style="text-align: justify;">(Bildquelle: Burkhard Möbis / pixelio.de)</p>
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		<title>Rückblick: Bilanz zum EHEC-Ausbruch</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[EHEC]]></category>
		<category><![CDATA[EHEC-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Robert-Koch-Institut]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau ein Jahr ist es her, dass der Ausbruch des EHEC-Erregers Deutschland in Atem hielt. Bundesagrarministerin Aigner hat zusammen mit dem Bundesgesundheitsminister Bahr eine Bilanz zu der Bekämpfungsstrategie aufgestellt. Sie lobten vor allem die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Durch &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/allgemein/ruckblick-bilanz-zum-ehec-ausbruch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/516458_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3191" style="border: 0pt none; margin: 6px;" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/516458_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_pixelio.de_.jpg" alt="" hspace="6 " width="200" height="142" /></a>Genau ein Jahr ist es her, dass der Ausbruch des EHEC-Erregers Deutschland in Atem hielt. Bundesagrarministerin Aigner hat zusammen mit dem Bundesgesundheitsminister Bahr eine Bilanz zu der Bekämpfungsstrategie aufgestellt. Sie lobten vor allem die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Durch die sorgfältige Arbeit des Robert-Koch-Instituts konnte schließlich auch der Auslöser für die EHEC-Epidemie ermittelt werden.</p>
<p>Aigner und Bahr fanden auch für die human- und veterinärmedizinischen Fachleute lobende Worte. Betroffene Patienten wurden umgehend behandelt. Das Fachpersonal trug darüber hinaus dazu bei, eine große Verbreitung des Erregers zu verhindern. Auf der anderen Seite will sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (<a title="Internetauftritt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" href="http://www.bmelv.de/DE/Startseite/startseite_node.html" target="_blank">BMELV</a>) unter Ilse Aigner und das Bundesministerium für Gesundheit (<a title="Bundesministerium für Gesundheit" href="http://www.bmg.bund.de/" target="_blank">BMG</a>) unter Daniel Bahr näher mit den Abläufen der EHEC-Bekämpfung beschäftigen. Auf diese Weise – so hoffen sie – lassen sich einige Schwachstellen auffinden, die bei einem ähnlichen Szenario verbessert werden können.<span id="more-3190"></span></p>
<p>Damit das <a title="Webpräsenz der Robert-Koch-Instituts" href="http://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html" target="_blank">Robert-Koch-Institut</a> besser und effizienter arbeiten kann, wurde bereits im August 2011 beschlossen, das Falldaten noch schneller an das Institut herangetragen werden. Für das Meldewesen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) soll es zukünftig eine elektronische Basis geben, die einheitlich genutzt wird. Für das Deutsche Elektronische Meldesystem für Infektionsschutz (DEMIS) sind weitere Verbesserungen in der Entwicklung und Erprobung geplant.</p>
<p>Weitere Maßnahmen beziehen sich auf den Auslöser der Epidemie: Rohe Sprossen. So regelt nun ein Beschluss die gesundheitlichen Anforderungen für Personen, die gewerblich mit Sprossen, Samen und Keimlingen für den Rohverzehr umgehen. Zusammen mit der Europäischen Kommission wurden schließlich Regelungen beschlossen, die für eine hohe Qualität der Sprossen sorgen sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">(Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de)</p>
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		<title>Tierzucht: Patentverhandlung über neuartige Technik</title>
		<link>http://www.agrar-direct.de/news/viehwirtschaft/tierzucht-patentverhandlung-uber-neuartige-technik/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 07:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>atkotsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Viehwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Patentierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Viehzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Züchtungsverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Umweltschützer wehren sich schon lange gegen eine Patentierung von Züchtungsverfahren bei Pflanzen und Tieren. Deshalb beschäftigt sich das Europäische Patenamt mit dem sogenannten Sperma-Patent für Zuchttiere, das sich auf die Kühlung von Sperma bezieht. Während einige eine Monopolstellung von großen &#8230; <a href="http://www.agrar-direct.de/news/viehwirtschaft/tierzucht-patentverhandlung-uber-neuartige-technik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.agrar-direct.de/viehzucht.html"><img class="alignleft size-full wp-image-3183" style="border: 0pt none; margin: 6px;" title="Viehzucht! Im Onlineshop von agrar-direct!" src="https://www.agrar-direct.de/news/wp-content/uploads/2012/05/403749_web_R_K_B_by_frugola_pixelio.de_.jpg" alt="" hspace="6 " width="220" height="178" /></a>Umweltschützer wehren sich schon lange gegen eine Patentierung von Züchtungsverfahren bei Pflanzen und Tieren. Deshalb beschäftigt sich das <a title="Europäisches Patentamt" href="http://www.epo.org/index_de.html" target="_blank">Europäische Patenamt</a> mit dem sogenannten Sperma-Patent für Zuchttiere, das sich auf die Kühlung von Sperma bezieht. Während einige eine Monopolstellung von großen Konzernen befürchten, sehen andere darin einen Schutz für moderne Technologien.</p>
<p>Bei dem Patent mit der Bezeichnung EP1257168 geht es genauer um das Einfrieren von Sperma vor einer künstlichen Besamung. Vorher wird der Samen nach den Kriterien zur Entstehung männlicher oder weiblicher Zuchttiere ausgewählt. In dem Patentantrag befand sich vorher auch eine Klausel, mit der auch die menschliche Geschlechtsauswahl umfasst wurde. Diese wurde aber nicht zugelassen.<span id="more-3182"></span></p>
<p>Die Verhandlung soll klären, ob es sich bei der Spermienauswahl um ein Tierzuchtverfahren oder ein einfaches Auswahlverfahren handelt. Bereits 2005 hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace Einspruch eingelegt. Die Umweltschützer bezweifeln, dass es sich bei dem Patent um eine Erfindung handelt.</p>
<p>Das Europäische Parlament hat 1998 eine Richtlinie verabschiedet, das biologische Züchtungsverfahren nicht patentiert werden dürfen. Hier wurde aber nicht festgelegt, ob ein Patent auf die durch das Züchtungsverfahren entstehenden Pflanzen oder Tiere patentiert werden können. Das Europäische Patentamt will nun konkretere Regelungen für diesen Sonderfall treffen.</p>
<p>Bei der Spermienauswahl spielt vor allem das Gewicht eine Rolle. Samen mit X-Chromosomen sind schwerer, während die Spermien mit Y-Chromosomen, die also für männliche Nachkommen sorgen, leichter sind. Dadurch kann beispielsweise die Selektion von Rindern vereinfacht werden. Neben Mastrindern können Milchkühe gezielt gezüchtet werden. Erteilt das EPA das Patent, führt dies zu einer Monopolstellung des Konzerns.</p>
<p style="text-align: justify;">(Bildquelle: frugola / pixelio.de)</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Tierzucht: Patentverhandlung über neuartige Technik</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Umweltschützer wehren sich schon lange gegen eine Patentierung von Züchtungsverfahren bei Pflanzen und Tieren. Deshalb beschäftigt sich das Europäische Patenamt mit dem sogenannten Sperma-Patent für Zuchttiere, das sich auf die Kühlung von Sperma bezieht. Während einige eine Monopolstellung von großen Konzernen befürchten, sehen andere darin einen Schutz für moderne Technologien. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bei dem Patent mit der Bezeichnung EP1257168 geht es genauer um das Einfrieren von Sperma vor einer künstlichen Besamung. Vorher wird der Samen nach den Kriterien zur Entstehung männlicher oder weiblicher Zuchttiere ausgewählt. In dem Patentantrag befand sich vorher auch eine Klausel, mit der auch die menschliche Geschlechtsauswahl umfasst wurde. Diese wurde aber nicht zugelassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Die Verhandlung soll klären, ob es sich bei der Spermienauswahl um ein Tierzuchtverfahren oder ein einfaches Auswahlverfahren handelt. Bereits 2005 hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace Einspruch eingelegt. Die Umweltschützer bezweifeln, dass es sich bei dem Patent um eine Erfindung handelt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Das Europäische Parlament hat 1998 eine Richtlinie verabschiedet, das biologische Züchtungsverfahren nicht patentiert werden dürfen. Hier wurde aber nicht festgelegt, ob ein Patent auf die durch das Züchtungsverfahren entstehenden Pflanzen oder Tiere patentiert werden können. Das Europäische Patentamt will nun konkretere Regelungen für diesen Sonderfall treffen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="font-size: 10.0pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Bei der Spermienauswahl spielt vor allem das Gewicht eine Rolle. Samen mit X-Chromosomen sind schwerer, während die Spermien mit Y-Chromosomen, die also für männliche Nachkommen sorgen, leichter sind. Dadurch kann beispielsweise die Selektion von Rindern vereinfacht werden. Neben Mastrindern können Milchkühe gezielt gezüchtet werden. Erteilt das EPA das Patent, führt dies zu einer Monopolstellung des Konzerns. </span></p>
</div>
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